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Volk entscheide
21 May. 2011 10:17

Einem bürgerbewegten Mann aus Obereichsel will ich Horst Stern Kolumnen -Die Gewicht einer Feder schenken. Auf der Suche nach seiner Adresse finde ich die Bürgeriniative gegen die Hochrheinautobahn wieder, viele neue Initiativen für eine bessere Bahnführung am Hochrhein, einen Hinweis über Korruption bei der Bau der Hochrheinautobahn (allerdings kein Hintergurndsmaterial) und einen Hinweis, dasz unser einstiger AGUS-Mitstreiter Klaus nun inzwischen für den Weiterbau der Hochrheinautobahn kämpft. Da erinnere ich mich an Wilfried Heidt aus dem Studio Haagen bei Lörrach und dessen Kampf 1970 für ein Bundesland Baden. Den Kampf haben wir Badener verloren, aber Wilfried ist der Volksabstimmung treu geblieben und vom schönen Achberg aus hat er, auch mit finanzieller Hilfe vom Altmeister Beuys für mehr Demokratie gekämpft.

 HomePage   http://www.omnibus.org/fileadmin/omnibus.org/PDF/Volksabstimmung/1776_bis_1993_Volksabstimmung.pdf


>emilio (57 Beiträge)
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st. pepper und unsere erinnerungen
25 Apr. 2011 11:07

Meine Erinnerung: Mein letzter Lieblingslehrer in der Volksschule, Lehrer Preuss, kommt zu uns in den Musikunterricht, bringt seinen Plattenspieler mit und legt uns begeistert St. Pepper auf.

St.Pepper wurde am 1. Juni 1967 von Parlaphone veröffentlicht.

Dieser Tage fand ich mein Zeugnisheft der Höh. Handelsschule Säckingen. Darin steht:
Baumert, Dieter
...
eingetreten am: 5. Dez. 1966
ausgetreten am: 27. Juli 1967.

Irgend etwas stimmt da nicht mit meiner Erinnerung. Es kann nicht St. Pepper gewesen sein.

Es kann eigentlich nur Rubber Soul sein, veröffentlicht am 3. Dezember 1965.



 HomePage   http://www.lettre.de/aktuell/92-Herzog.html


>emilio (57 Beiträge)
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passolini und die italienischen Verhältnisse
09 Apr. 2011 11:00

Die Akte Passolini - nächste Folge. Nun treten auch auf: Signore Napolitano und eine Fraktion in der KP, die kein Interesse am historischen Kompromiss hatte. Die Geschichte ist ein einziges atomares Endlager - immer neue dreckige Tatsachen spült sie im Laufe der Zeit an die Oberfläche. Ich empfehle die Lektüre des ganzen Artikels. Lettre International - erhältlich bei Ihrem Zeitschriftenhändler. Smile.

 HomePage   http://www.lettre.de/aktuell/92-Herzog.html


>emilio (57 Beiträge)
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Silvio und die Fastenzeit
09 Mar. 2011 10:41

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Sagt der Narr. Und der Christ fängt an zu fasten:


 HomePage   http://www.zeit.de/2011/10/Interview-Benedetti


>emilio (57 Beiträge)
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diet und datt oder warum wir viel lachen sollten
18 Dec. 2009 11:12

Perlen aus Zeitungslektüre: (aus Harzen als Lebensgeführ von Charima Reinhardt, FR 15. Dezember 2009) ..."Im Jugendsprech: Schluss mit "Pisaopfern" (frei übersetzt: ohne Bildung, ohne Chance), die kaum mehr kennen als harzen oder "Rodelgucken" (Public Viewing). Keine "Rentnerbravo" (ApothekenumschauI) lesende "Gammelfleischparty" (Zusammenkunft von Leuten über 30) als Bundesregierung, die sich in aussichtslosen Kriegen verheddert und ansonsten um sich selber kreist, sondern eine, die anpackt und tut, wofür sie gewählt ist: regieren.

Claus Peymann, zitiert im Artikel von Tobi Müller (FR 15. Dezember) "Brecht für die Beichte - Kapitalismuskritik im Theater: Claus Peymann und Nicolas Stemann) "Im Oeffentlichen die Mächtigen aushebeln, auch mit Gelächter, das ist zum Beispiel eine der Aufgaben des Theaters. Was für Typen das sind, die die Bankkrise herbeigeführt haben, darüber muss man doch lachen, solange man noch lachen kann! Infernalisch lachen!"





 HomePage   bert und johanna


>emilio (57 Beiträge)
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Textfokus
10 Sep. 2009 12:51

Einen Text dazu gab es auch im Textfokus zu lesen.http://textfokus.wordpress.com


Stefan Frank
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fairnis beim fischessen
12 Aug. 2009 10:59


Heinz Peter Studer schickt folgende Mitteilung. Dann wollen wir mal Butter auf die Fisch geben:

Sehr geehrter Herr Baumert

Nachfolgend 2 Mitteilungen:

1. Melander-Methode auch in Deutschland verboten

2. Goldbutt mit MSC-Label: Nachhaltigkeit mit Fragezeichen

Mit freundlichen Grüssen

Heinzpeter Studer

Verein fair-fish - für Fairness beim Fischessen
Heinzpeter Studer, Leiter der Fachstelle
Burgstrasse 107, CH-8408 Winterthur
Fix: 0041 52 301 44 35, Fax: 0041 52 301 45 80
Mob: 0041 79 54 53 53 9
hps(AT)fair-fish.ch
Skype: billohps
Community: facebook.com
Postcheckkonto 87-531032-6
http://www.fair-fish.ch
><(((°>


Raab unwahrheitet weiter
Melander-Methode auch in Deutschland verboten

Hans Raab will seine Fischfabrik aus der Ostschweiz ins Saarland verlegen - und dort sogar jene Fische schlachten, die er in der Schweiz nicht mehr auf seine eigensinnige Methode schlachten darf. Doch die ist gemäss Tierschutzschlachtverordnung in Deutschland schon länger verboten. Die zuständigen Behörden im Saarland haben gegenüber fair-fish deutlich gemacht, dass sie Raab nicht gewähren lassen werden.

Der Kanton St. Gallen hatte Raab eine Frist bis zum 15. Mai gesetzt; danach
müsse er eine gesetzlich erlaubte Schlachtmethode anwenden oder den Betrieb einstellen. fair-fish hatte Raab eine praktikable Methode zur Betäubung und Tötung der Fische aufgezeigt. Der aber zog es vor, seine Fischfabrik zur Ruine zu machen und mit grössenwahnsinnigen Schadenersatzklagen um sich zu werfen.

Raab nimmt es mit der Wahrheit nie so genau. In einem weiteren wirren Schreiben Ende Juli an zig Adressaten bezichtigt er die St. Galler Behörden der Tierquälerei (sic) und fordert, Prof. Segner von der Uni Bern müsse als Gutachter wieder ausgeladen werden, da er als Beirat von fair-fish befangen sei. Fakt ist: Segner wurde von der Staatsanwaltschaft St. Gallen als Gutachter angefragt. Doch Segner selbst wies auf seine Beiratschaft hin, und die Staatsanwalt zog ihre Anfrage zurück. Absolut fair und korrekt - aber für einen Dreinschläger wie Raab halt nicht nachvollziehbar.


Mit Grundschleppnetz aus dem Meer gerissen und lebend ausgenommen:
Goldbutt mit MSC-Label: Nachhaltigkeit mit Fragezeichen

Seit kurzem ist Goldbutt (Scholle) aus der Ostsee mit MSC-Label auf dem Markt. Die Zeitung von Coop Schweiz (28.07.2009) verheisst «Fischgenuss mit gutem Gewissen».

Hände weg von solchem «Genuss»
Für MSC zertifiziert wurde die dänische Fischerei Ekofish, die bisher Grundschleppnetze mit Baumkurren einsetzte. Baumkurren sind schwere Balken, welche die am Boden lebenden Schollen aufscheuchen und das Netz weit offen halten, damit sich die Fische darin verfangen.
Um von MSC anerkannt zu werden, musste die Fischerei auf leichteres Gerät mit grösseren Maschen ausweichen. Es handelt sich aber nach wie vor um Grundschleppnetze, welche den Lebensraum der Fische verletzen und viel Beifang verursachen. Daher fordern viele Umweltverbände den Verzicht auf alle Grundschleppnetze.
Schollen werden in der Ostsee aber auch von kleinen Kuttern mit Stellnetzen gefangen. www.fair-fish.ch/files/pdf/aktuell/info-27.pdf
MSC und WWF fördern leider nicht diese kleine und schondere, sondern die weniger rücksichtsvolle industrielle Fischerei.
Besonders fragwürdig ist aus Sicht von fair-fish die Behandlung der Schollen nach dem Fang: Die Tiere werden ohne Betäubung lebend ausgenommen.


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Verein fair-fish - für Fairness beim Fischessen
Heinzpeter Studer, Leiter der Fachstelle
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>emilio (57 Beiträge)
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könig marduk gibt bekannt (erklärung vom 10.1.2006
09 Jul. 2009 10:24

Am 13. Januar 2006 gab es folgenden Eintrag, den ich hiermit wieder ins Netz stelle:
Hallo,

H.M. KING MARDUK I. hat einen
neuen Beitrag in das Gästebuch eingefügt.
Datum : Freitag, 13. Januar 2006 14:49:54 Uhr
Beitrag:
Öffentliche Erklärung vom 10. Januar 2006, in BL, AG, SH, ZH, Bern, Medien etc. in Umlauf gebracht, nun

Die CH Exekutive, Legislative, Judikativisten, wollen meinen, mit ihrer kriminellen Handlungen und Bemühungen, hier Emailmitteilungen über des versenders Emailadressen zu kappen, könnten sie die Affäre ihrer notorischen Oligarchisten, Ochlokratieaktivitäten - und Amtsstubenkriminalitäten hier nun deckeln - geht fehl, und dokumentiert, Wahrheiten können sie nicht ertragen, jedoch Wahrheiten dienen dazu, das man sie in Umlauf bringt, und in der Bibel steht doch für die CH mitgeschrieben - ihr sollt nicht Lügen, oder erinnert an die Worte eures Nationalheiligen Flue der da vor Jahrhunderte tönte - stecket den Zaun nicht zu weit < wohl ihm schon eurer Territoriumsbetrügereien wohlbekannt, so hier mal Fakten zu Vergangenheiten und Auszugsweise zur Schaffhauser, Berner kriminellen Machenschaften...offengelegt, nun mal unter dem Motto gestellt:


FAKTEN ZU REGIONALEN SÄCHELI AND MORE….

Wie sie wissen, ist International bekannt, dass die frühere Gemeinde Büsingen aus seiner badischen Hinentwicklung heraus, Bestandteil des Deutschen Reich wurde. Nun sie dürfen wissen, dass jedoch 1945 für Büsingen die staatsrechtliche, wie territoriale Veränderung kam, Büsingen / Verenahof - weder Besatzungszone, weder Bestandteil des besatzungsrechtlichen Verwaltungsinstrument BRD wurde. Nun sie dürfen auch wissen, ihr CH General Guisan u. der französische General de Lattre freundschaftliche liierte waren, Lattre für Guisan bemüht war - auch das Büsinger Territorium zur CH hin zu fixieren, wie auch entlang von BS bis nach SG intrigäres betrieben wurde, doch im Hinblick Büsingen die Zeit nicht mehr da war, Büsingen schnell der CH zuzuschieben – sind Wahrheiten an Tatsachen.

Nun sie wissen ja, Büsingen früher am Oberrhein, heute umbenannt am Hochrhein gelegen, ja Büsingen wurde nach Kriegsende nicht Bestandteil der West-Besatzungszone, weder der Verenahof / Büsingen der Besatzungszone Südbaden zugewiesen, weder beides in den existenten Staat Südbaden integriert wurde, weder noch Bestandteile des Landkreis, weder Stadtkreis Konstanz zugeordnet wurden, weder 1949 in das besatzungsrechtliche Verwaltungsinstrument Bundesrepublik Deutschland integriert worden ist, u. im übrigen - die BRD am 23.5.1949, weder noch 1990 Staat wurde.

Nun dürfen sie auch wissen, im Hinblick des am 25.4.1952 herausentwickelnden Land Baden-Württemberg, steht die weitere staatsrechtliche, wie historische juristisch außer Streit gestellte Tatsache vor, dass der damalige MP von Württemberg-Nordbaden Reinhold Maier, keine juristische Legitimation von den Alliierten bekommen hatte, weder von K. Adenauer, die Staaten Südbaden, Württemberg-Hohenzollern, Württemberg-Baden in Auflösung zu bringen, weder noch einen Südweststaat zu etablieren, dazu nicht die Gesetzesgrundlage dazu hatte, weder noch ein Land Baden-Württemberg zu etablieren, dazu Meier keine Kompetenzen hatte. Sie sollten wissen, daß das Subjekt Land Baden-Württemberg ist seit seiner fixierten widrigen Entstehungsgeschichte, also seit 25.4.1952 heraus, ein absolutes territoriales staatsrechtliches Unikum ist, juristisch nicht existent geworden, und es gibt kein Staatsvertrag, weder einen Vertrag, dass dieses Land Baden-Württemberg, in das besatzungsrechtliche Verwaltungsinstrument > Bundesrepublik Deutschland < vertraglich integriertes angegliedertes Subjekt der BRD ist, sondern seit 1952 nur ein angelehntes Anhängsel der BRD hinwurde, hinfixiertes Subjekt ist, wo unter dem Motto agiert > WIR KÖNNEN ALLES – UND WISSEN VON NICHTS < so auch sie verstehen müssen, der Stadtkreis Konstanz mit seinem ca. 30 qkm großen Territorium, war seit Nachkriegsende, nicht in die Besatzungszone Südbaden, weder zum Staat Südbaden integriert, so z.B. Mainau, Büsingen etc. faschistenhaft von der CDU und ihren Stuttgarter Faschisten, rechts- gesetzwidrig unter Ausgrenzung der Rechtsstaatlichkeit. dem Pseudosubjekt LBW fixiert zugeschoben, so auch eine hinfixierte Intrige ist – wie man den Verenahof bei Büttenhardt unter Ausgrenzung des Int. Recht und unter Ausradierung der CH / Kantonsverfassungen, Schweizer Rechtsstaatlichkeit rechts- gesetzeswirdig fixiert wurde, ja sie lesen Richtig, bzgl. Verenahof bei einem festartigen Saufgelage der Verenahof dem Kanton SH, dem Büttenhardt, der CH zugeschoben, jedoch ein juristischer, rechts- gesetzes- staats- völkerrechtswidriger nichtiger Akt, weder verfassungsrechtl. legitimer Rechtsakt war, denn die CH, wie auch der Kanton SH etc., sind in ihren Grenzen verfassungsrechtlich unveränderlichen manifestiert - sie können ihre Territoriumserweiterungen, mit Territoriumsbetrügereien nicht legalisieren, weder noch fremdes Territorium dem Kanton / CH diktatorisch in Zuschreibung bringen - weder dazu die Berner / Schaffhauser/ Bonner / Freiburger bzgl. Verenahof nicht legitimierte waren, den Verenahof den Büttenharter / SH‘er der CH zuzuschreiben, geht nicht, denn der Verenahof wie Büsingen, war weder Bestandteil des Staates Südbaden, weder des Landkreis KN, weder dem Pseudosubjekt LBW zugeordnet werden kann, denn die BRD ist in den Grenzen ihrer Besatzungszonen derer Außengrenzen gebettet.

Nun sie sind allseits wissend > Büsingen / Verenahof etc. ist perfekt wie unwiderruflich längst okkupiert worden, daraus zunächst Staatshoheitsgebiet des State of U.K. Cosmos World geworden, und durch Schenkungsvertrag u.a. Büsingen / Verenahof etc. an den State Kingdom of Marduk staatsrechtlich perfekt juristisch unwiderruflich verschenkt wurde – und um beide vorgenannte Staaten, es sich hierbei um International anerkannte absolute souveräne Monarchiestaaten handelt, die als Staaten bei den Vereinten Nationen proklamiert registriert sind, und im übrigen um Staat zu werden braucht man keine Genehmigung der UN / EU / CH weder noch SH, weder noch von Bonn / Berlin weder noch von Erwin Teufel.

Ein weiteres wissen sie doch längst das der ehem. Bgm, von Besingen - Gunnar Lang aus Büsingen längst seit 27.10.2000 abgesetzt wurde, u. nicht mehr legitimiert Amtshandlungen für Büsingen vorzunehmen, so auch es seit 27.10.2000 keinen Büsinger Gemeinderat mehr gibt – dies die ehem. aus der Büsinger Gemeindeverwaltung alle wissend sind, und heute törichte Marionetten als Dorfräte sich als Möchtegerne und Dorfindianer profilieren, jedoch ohne Kompetenzen sind, wo die SH Regierung, Parlament, Justiz, Stadtverwaltung ihre kriminelle Machenschaften mit denen, unter Ausgrenzung der CH / SH Rechts- Gesetzesordnungen ihr Untreue zur Rechtsstaatlichkeit im Amt kriminell beihilfe geben - Widrigkeiten des Kanton SH auch hier der Kanton SH überführt ist.

Nun auch sie wissend sind, was mit Büsingen / Verenahof geschehen ist - und ihre Berner Bundesräte, NR / SR, weder die Schaffhauser Regierung und ihre Kantonsräte im Grossen Rat, nicht die Fakten mit ihrer kriminellen Machenschaften verwerfen können, denn die Berner gaben zur Büsinger wie Verenahof Okkupationen, wie anderweitigen nahegelegenen - die juristisch unverwerfliche staatsrechtliche Anerkennungen dazu, und die SH Regierung und ihr Parlament samt Stadtverwaltung zeigen Zug um Zug - alltäglich mehr ihre kriminelle Handlungen auf – und keine Rechts- Gesetzesordnungen kennen, dies beschämend ist, wie sie ihr eigene Eidgenossen dabei belügen und betrügen, und sich als kriminellstes Gesindel an Pseudodemokraten entblößten, so auch ihr BR / NR / SR überführt, dabei aber nichts revidierend in der Sache bringen - sondern als Schurken etablierend stellen - man sieht ja wer Moritz Leuenberger ist, der Mörder von 71 Menschen, selbst nicht bestritt., und heute der BR in Bern sich als konstitutionelle Faschistenzentrale der CH entlarvt, hier Staats- Regierungs- Parteienkriminalität mafialiiert betreiben wird, hier die CH durchflutet in ihrer Exekutive, Legislative, Judikative von einer Oligarchisten- wie Ochlokratievereinigung, die im BR / NR / SR und den Kantonen gebetet, Seilschaftsinteressen vor Rechtsstaatlichkeit stellen, alle wissend unter welchem Betrug ihrer Nationalratswahlen samt BR Wahl betrieben, Roschacher u. die Lausanner nicht bestritten.

Im übrigen den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, dem Europarat und derer Mitglieder ist das Faktum Büsingen / Verenahof etc. längst mit bekannt, man braucht die nicht um Genehmigung der Okkupationen erfragen.

Nun auf die Okkupationen, gezielt die Stuttgarter, Konstanzer, Freiburger, Schaffhauser, Berner nun bemühen sind, sich mit Rufmordkampagnen gegen die Staatsoberhäupter S.M. Prof.Dr. G.W.Bosch / H.M. King Marduk I. zu agieren, dazu sie mit Sachlagenfälschungen und widrigen nichtigen Papiere profilieren - die nur zum Feuerzündeln gut sind, mit nichtigen Thesen massive sie Unwahrheiten in den CH Amtsstuben auftischend bringen, mit Pamphlete jedoch die kriminelle SH Exekutive, Legislative, Judikative meint, damit könne sie nun wahrhaftig ihre Verbrechen - die sie nach Okkupationsanerkennungen, wie Spätzünder zu den Okkupationen in Vorhaltung bringen. Die SH Amtsverbrechersyndikatsbande unter Führung Werner / Marti / SH Staatsanwaltschaft / Regierungs- Kantonsrat, Amtstubensesselpfurzer, meinen dabei, hierbei ihr SH handeln damit zu legalisieren zu können, und man Stuttgarter Papiere benützt, um die Bevölkerung vor Ort in SH / CH wie Amtspersonen in den SH / CH Ämtern zu manipulieren, damit lassen sich aber die Fakten nicht mehr verwerfen - was mit den Okkupationen geschehen ist, und man bemüht ist, Ihnen hier stets die Wahrheiten zu dokumentieren, und es gilt jedoch stets der Grundsatz der da lautet: Il en faut deux pour dire la vérité: un, qui la prononce, et un, qui l‘écoute < zu deutsch > Zur Wahrheit gehören immer zwei: einer, der sie sagt, und einer, der sie versteht.

Nun weiteres im Hinblick des im Kanton SH, dessen Regierung und Parlament, Justiz etc. involviertees kantonale Amtsverbrechersyndikatgesindel, profiliert sich mit Lügen und betrügen, aber damit sie nicht die Okkupationen von Büsingen weder Verenahof revidieren können, und sie wissen ja, die CH und ihre Kantone haben in ihren Aussengrenzen von BS bis nach GR etc. zusammengestohlenes fremdes Territorium verfassungswidrig einbezogen, das der Eid der Genossen nicht legalisiert als CH Territorium zu werten, weder sich mit den CH Betrügereien in den Besitzstand, als kantonales, weder CH Territorium einzuvernehmen, so Bereiche im Kanton BS, BL, AG, SH, TG, SG, GR, wie Campione d‘Italia und der Kanton Tessin etc. okkupiert wurde, jedoch z.B. Bevölkerungskreise vor Ort in SH etc. glauben sollen, dass die von CH Amtslobbyisten, Partei-Politikern, mit den aus Stuttgart fixiert auffixierten Rufmordkampagnen bzgl. dem Okkupanten etwas glaubhaft gemacht werden soll - vielmehr Ihnen mafialiiert nichtiges Papier zugespielt wurde, wo derer Vorgaben an Lügen etc. über das Staatsoberhaupt Bosch / Marduk sind, die zu keiner Zeit einem Funken an juristischer Wahrheit entsprechen – sondern nur dazu dient, den Okkupanten S.M. Prof.Dr. Bosch / H.M. King Marduk I. zu verleumden, u, eine regionale Amtsverbrecherbande der Bevölkerungen in SH / CH die Wahrheiten an Vergangenheiten von einem Insider nicht aufdecken zu lassen wollen - so sie seitens Stuttgart / Freiburg / Konstanz / Schaffhausen belogen werden müssen.

Nun man erinnert sie an die Worte eines ehem. Stuttgarter MdL Salomon, den sie ja kennen, der erklärte mal: “Als intelligenter Mensch ertragen sie zehn Jahre im Stuttgarter Landtag nur mit viel Humor oder im Suff. Ich bin Oberbürgermeister von Freiburg geworden“. Nun verstehen sie vielleicht besser, aus welchem Umfeld sie Informationen einholen von Stuttgarter Suffköpfe und dortigen Banditen, wo aus heutiger Sicht keine juristische Legitimationen ihres Daseinwollens haben..

Nun die Betrügereien, wo das im Kanton SH gelegene Amtsverbrechersyndikat bzgl. Büsingen und Verenahof nach Okkupationsvorgänge und derer Anerkennungen, danach gezielt vorstellig stellt, damit bringen sie nur ihre SH Regierungskriminalitäten etc. alltäglich mehr deutlicher hervor - wo der kantonale Obergerichtspräsident Werner, und Marti samt SH Staatsanwaltschaft dazu noch Unterstützung gibt - und man feststellte, daher man allen Kantonsräten etc. erklären muß, das sie allseits zu historischer Vergangenheiten totale bäuerliche Deppen sind, hinzu von Int. Recht, Rechtswissenschaft keine Ahnung haben, aber großartig Affig tönen, und versteht sich, denn sie sollten mal über ihre Intrigen nachdenken, wo sie aufgedeckt bekommen haben, und ihre Kantonskriminalitäten doch ablegend stellen sollten, und müssen für sich zunächst grundlegend den Grundsatz der Weiterbildung vornehmen, daher es schadet im Leben eines SH Regierungs- wie Kantonsrat und SH Kantons NR / SR Politiker nicht, wenn man mehr zu Ende gemacht hat, als die bäuerliche Dorfschule und Fahrschule, und ein weiter zutreffendes ist: die SH Politiker sind diejenigen, sie suchen den besten Kopf des Kantons doch nur selbst vor dem Spiegel - ihres eigenes Ich in Göttlichkeit himmlisch gestellt - so doch Bauernköpfe auch in SH Präsidenten werden, die prädestiniert sind, ihr Stroh im Schädel knistern zu hören lassen - man muss deutlich werden - damit sie erkennen, um welches Amtsverbrechersyndikat in SH handelt, wo doch wie das Kantonsgericht bis Obergericht nur mit Willkürmaßnahmen sich in Vorhaltung stellt, keine Rechte weder Gesetze, weder noch von den SH Amtslobbyisten ein verfassungskonformes handeln in SH nicht gibt, sondern dort seit Urzeiten - nur Personen- Parteien- und Seilschaftsordnungen in allen Amtsstuben durchflutet, der Maßstab aller Dinge ist.

Im übrigen man verachtet nur dort, wo diejenigen nicht stark genug sind, Wahrheiten zu erkennen - und denen muss man massiver erklären > nichts wissen ist keine Schande, wohl aber dies, die vorgehaltenen Tatsachen, wenn man sie nicht Wahrhaben will -und mit Amtsstuben- und kantonaler Untreue überflutet - dies zeigte der Kanton SH, waß er und wer er ist - ein absoluter Schurkenkanton, auch an ihres BR Leuenbergers Worte wird erinnert, wie er SH bewertet, oder was Blocher von sich gibt.

Im übrigen der Schaffhauser kantonalen Amtsverbrechersyndikatsbande zum Schluss erklärt: wer wie sie vor der Vergangenheit an Tatsachen die Augen verschließt, wird blind für die Tatsachen an Gegenwart - und wer die Vergangenheiten nicht korrekt ordnet, kann auch nicht die Zukunft gestalten, denn man wird den Widrigkeiten immer wieder überführt wird - wie sie - und ihrer Machenschaften überführte sind, so kann man erklären, der Kanton Schaffhausen, ein Schurkenkanton mit Amtskriminellen in der SH Exekutive, Legislative, Judikative bis hinab in die Kommunen durchflutet.

Nun erklärt man sich amtlich öffentlich, die auf dem Verenahof bei Büttenbardt gelegenes Verenahof Areal, derer dortigen Grundstücksparzellen an landwirtschaftlichen unbebauten Flächen, wurden von dem State U.K. Cosmos World konfisziert und in territorialen Staatsbesitz übergegangen - ausgenommen sind die bebauten Grundstücke, die im Verenahof gelegen sind, diese jedoch heute alle im Staatshoheitsgebiet des State Kingdom of Marduk gelegen, und die verbliebene landwirtschaftliche Fläche auf den State Kingdom of Marduk überging, möge dies der Kanton SH und dessen Regierung, Legislative, Judikative und Amtsstubenbedienstete zur Kenntnis nehmen, wie die Gemeindeverwaltung von Büttenhardt und derer Gemeinderäte und dortige Gemeinde - und unwiderrufliches geschaffen wurde.

Nun der State Kingdom of Marduk wird den Verenahof in Bebauung stellen, dazu der Kanton SH weder die CH etc. keine Kompetenzen hat, sie wissen ja die CH wollte mal dort Gebäude für die Vereinten Nationen erstellen, und den Verenahof den VN zufixieren wollten - wird in Erinnerung gestellt.

In Erinnerung wird auch gestellt, die Fakten zu dem Kantonsstaatswald Staufenberg, wie die SH Kantonsdeppen sich profilieren, und ihre Vergangenheiten gefälscht heute darstellend stellen, so wird Ihnen erklärt, SH Literatur dokumentiert den SH Staatswald als eigenes Territorium seit dem 19. Jh. heraus, von ausländischem Territorium umgeben. In der Tat dieses SH Kantonsterritorium weder ein Territorium des Großherzogthum Baden, weder Freistaat Baden, weder des dt. Reiches, weder Besatzungszone, weder dem Staat Südbaden, weder dem widrigen LBW dessen Territorium weder des besatzungsrechtlichen Verwaltungsinstrument BRD hingeworden, wo weder 1949 noch 1990 Staat wurde. Im übrigen SH Literatur dokumentiert weiteres, Staufenberg war im Staatshaushalt etc. ausgewiesen, sowohl ist die Tatsache vorstehend, der Kanton SH hat dort im 2. Weltkrieg, auf diesem Territorium in der Kriegszeit sogar ein Gebäude erstellt, und das Territorium bewirtschaftet - man kann seitens SH nicht so tun, als wäre der Kantonsstaatswalt kein SH / CH Territorium, die SH / CH Literatur aus dem 19 Jh. dokumentiert Fakten, u. sie sind wissend, der Kantonsstaatwald Staufenberg ist unter Anerkennung von SH / CH etc. okkupiert worden, der Kanton SH / CH dort juristisch keine Kompetenzen hat, weder noch an den dortigen SH Gebäuden, und im übrigen das Grafenhauser Grundbuchamt das Grundbuchregister für den Staufenberg nicht für weder das LBW, was dies wieder besagt möge Ihnen Marti erklären. Im Hinblick ihres Kantonsforstmann Hansueli Zürcher, den sie in die Hemmentaler Gemeindeverwaltung als dortiger Bediensteter verwirkten, dort registriert ist - Hemmental noch nie Territoriumseigner des Staatswald Staufenberg gewesen ist - welcher Betrug der Kanton SH hier betreibt kann man erahnen, auch im Hinblick der Verbuchungen der Widerwärtigkeiten betrieb, bzgl. der seit Jahrzehnten bzgl. Kantonsstaatswald erwirtschaftet wurde - übrigens der State Kingdom of Marduk ist im Originalbesitz der vermessenen Fläche zu Staufenberg, wo problemlos das Vermessungsamt Waldshut anlieferte, jedoch Grundbuchmäßig stets die Zuständigkeit in SH Kantonsamt lag.

Nun ihr Herrschaften in SH, ihre kriminelle Machenschaften ist eine Schande für sie, damit sie aber ihrer kantonale Regierungs- Parlaments- Parteilobbyistenkriminalitäten in der Okkupationssache nicht verwerfend stellen - Eingedenk ihres Elend wo der Kanton SH gelegen ist, denken sie mal über ihre nahestehende feindliche Übernahme durch andere Kantone nach, Infrastrukturen in Veränderungen kommen, es liegt doch das gesagte nahe, Zug um Zug der Kanton SH seiner Probleme zur Auflösung des Kantons nahekommend wird - denken sie an die kantonalen CH reforminteressen nach, daher sollten sie längst im Sinne einer partnerschaftlichen bilateralen Kooperation mit dem State Kingdom of Marduk eingehen, damit schaffen sie beste Zukunftsaussichten zur besseren Entwicklung des Kantons SH mehr als nahestehend haben - möge die SH Köpfe die Fakten erkennen, und ihre bisherige Machenschaften abstellend stellen. Sie bekönnen Jederzeit mit dem State Kingdom of Marduk in Dialog eintreten, beste Grüße entsendet


Beste Grüße

H.M. King Marduk
Gov. P.O.Box 1167 – Europe Place 2 - 72001 Tübingen a.N.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
PS. Ein paar Worte zu Campione d‘Italia, im September 1943 mit Auflösung des Staat Königreich Italien, wo von 1861-1943 existierte, gab es den Staat Italien, nach Sept. 43 nicht mehr, und sich Campione bei Lugano nicht den neuen italienischen Staaten Regno del Sud, weder der RSI anschloss, weder in die beiden neuen ital. Staaten integriert wurde, und sich nicht integrieren ließ, somit wegen Staatsauflösung nicht mehr Teil des nicht mehr existenten Staates Königreich Italien, und somit staatenloses Territorium wurde, wo sich die CH und Italiener in der Nachkriegszeit fasst Haare ausreißend, wegen Campione bekämpften, und Camipone im Jahre 2002 von dem Staat Kingdom of Marduk staatsrechtlich okkupiert wurde. Dem Staat Kingdom of Marduk sein erstes Staatsgebietsterritorium war Gutenberg bei Balzers - und dies nicht zu FL gehörte, sondern eine uralte österreichische Exklave war, wo Historiker in alter FL Literatur dokumentierten, dass das Territorium Gutenberg nicht zur Herrschaft Schellenberg, weder zur Grafschaft Vaduz gehörte, weder Territorium des Reichsfürstentum Liechtenstein wurde, weder noch Gutenberg - als Bestandteil des Unikum Fürstentum Liechtenstein, weder der Gem. Balzers derer Territorium nie hinwurde, sondern staatsrechtlich gehörte Gutenberg stets zu Österreich, und Klestil wie ihr Bundesrat Villiger gaben im Jahre 2002 offiziell für den State Kingdom of Marduk, die staats- völkerrechtliche Anerkennung zu der Okkupation von Gutenberg und Umgebung. Im übrigen dürfen sie mit wissen, der Kanton SG / GR ist über seine Territoriumsbetrügereien, die am Rhein zwischen Maienfeld bis Rheinmündung betrieben wurde, überführt, wie auch die CH ihres Territoriumsraub und widrigen Erwerb des Luzisteig in Kenntnis, so auch die Kantone BL,AG,TG das sie in weiteren Bereichen des Rhein zwischen Konstanz und BS links des Rheins kein Territorium der CH, weder des Kanton BL,AG,SH,TG gibt - und mit Territoriumsdiebstahl man nicht Territoriumsaneignungen legalisiert, und ihr General Guisan ein höchstkrimineller CH Obrist war, mögen sie die Fakten erkennen, studieren sie alte Literatur wo die Wahrheiten geschrieben stehen - die CH ist ein Schurkenkanton, das sind Fakten, und über den Kanton TG / SG die sind ihres Territoriumsbetrug ebenso überführt, wie sie in den Bodensee hinaus Aufschüttungen betrieben dies weder CH noch Kantonsterritorium wurde - verbietet die Kantons wie CH Verfassung wie der Vertrag von St. Germanin - weiteres erfahren sie alsbald an mehr. H.M. King Marduk I.
+++++++++++++++ende der mitteilung+++++++++++++++.



mailto:governmentsaffair@yahoo.de
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Vielen Dank, das Sie dieses Gästebuch benutzen.
http://www.cheyennex.de/

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09. Dezember 2006 und wieder: wer êrschosz Salvador Allende?
09 Dec. 2006 20:25

dem linksnet entnehme ich folgenden Beitrag:

Es ist gut, daß es noch Zeit-Genossen gibt, die beim Stichwort „11. September“ nicht nur an den Vorwand für den „War against Terror“ der USA denken, sondern sich des Terrorregimes Pinochet erinnern, das mit Unterstützung der USA am 11. September 1973 in Chile gegen den Sozialisten Salvador Allende Gossens putschte.

Weniger gut, daß einige sich allen neuen Informationen zuwider Allende weiterhin als von den putschenden Militärs erschossenen Präsidenten meinen stilisieren zu müssen. Darf ein linker Held sich nicht selbst töten?

„Pagaré con mi vida la lealtad del pueblo” („Ich werde für die Treue des Volkes mit meinem Leben bezahlen”), sagte Salvador Allende in seiner letzten, eindringlichen Rundfunkansprache, von der man heute weiß, daß sie nicht improvisiert, sondern schon länger vorbereitet war, da sein Scheitern für Allende absehbar war. Allende entschloß sich, als er die ihm fehlende Unterstützung der Kräfte, auf die er gebaut hatte, sowie die Attacke der Militärs sah, zu einer Abschiedsrede und stellte eine Verbindung zum Radiosender Magallanes her. Zwar drängten Leibwächter ihn zur Flucht, doch er, der sich schon in seiner Jugend mit einem politischen Kontrahenten duelliert hatte, weil für ihn, Freimaurer seit 1929, auch in der Politik ein spezifischer Ehrbegriff galt, lehnte ab.

Schon der Leibarzt von Allende sprach von einem Selbstmord, ausgeführt mit einem von Fidel Castro geschenkten Maschinengewehr. Der aus den Reihen der DKP kommende Journalist Wilfried Huismann, lange Zeit Mitarbeiter des Fernsehmagazins „Monitor“, hat für seinen Film „Verrat in Santiago", der am 15. September 2003, also anläßlich des 30. Jahrestags des Pinochet-Putsches, um 21.45 Uhr in der ARD lief, sechs Monate in Chile, Washington und Moskau recherchiert; im Anschluß an jenen Film zeigte der WDR auch Huismanns Recherchen über Augusto Pinochets Militärregime: „Eiskalt". Allendes einstiger Leibwächter Pablo Zepeda vertraute Huismann an: „Er setzte sich, stellte das Gewehr zwischen die Beine und legte das Kinn auf die Mündung. Die Hand glitt nach unten zum Abzug, und er drückte ab. Es kam völlig unerwartet. Wir waren starr vor Schreck." Huismann recherchierte: „Die wenigen Augenzeugen von Allendes Selbstmord gingen nach Kuba und waren fortan vom dortigen Regime abhängig, auch finanziell. Der Druck, die Wahrheit zu verschweigen, war immens, denn die Wahrheit paßte nicht zur politischen Linie Kubas."

Man sehe zu Allendes Ende auch den Film von Michael Trabitzsch „Der letzte Tag des Salvador Allende“, eine Koproduktion des RBB mit Unterstützung von ZDF/3sat, aus dem letzten Jahr (2004). Darin die Aussage von Juan Seoane, einem Polizeioffizier, der verantwortlich war für die Sicherheit des Präsidenten, den er auch auf allen Auslandsreisen begleitet. Am 11.September 1973 war er immer in direkter Nähe des Präsidenten. Seoane wird von den Putschisten verhaftet, konnte aber am 10.Dezember nach Argentinien fliehen und lebte seit September 1974 in Kuba. Nach Seoane sagte der Präsident, „‚Allende ergibt sich nicht, Scheiße.’ Dann setzte er die Kalaschnikow an den Kopf und drückte ab.” Schließlich gibt es noch «Requiem pour un président Salvador Allende», den Dokumentarfilm von Patricio Guzman, eine Koproduktion aus Frankreich, Belgien, Chile, Mexiko und Deutschland, gezeigt auf dem „Humanité“-Pressefest in Paris Anfang September 2004.

11.09.2004 © 2006. Alle Rechte liegen bei den AutorInnen bzw. bei den Publikationen/Verlagen

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Liebe Charima Reinhardt - über Nichtraucher und Raucher und über Nordländer und über Südländer
20 Feb. 2008 22:52

Liebe Charima Reinhardt!

Mit guten Gefühlen denke ich an Ihre journalistische Arbeit in der alten FR.
Ihre Arbeit als stellvertretende Regierungssprecherin der rot-grünen Bundesregierung liegt mir nicht als schwere Last auf meiner Leber und ich geniesse durchaus Ihre leichten Kolumne in der neuen FR. Sie haben eine erfrischende Leichtigkeit, sind ein wenig abgeklärt und aus sicherer Distanz zum Hauen und Stechen der Alltagspolitik formuliert.

Jetzt schreiben Sie in Ihrer Kollumne (Frankfurter Rundschau 12. Februar 2008) über die verkniffenden Deutschen mit ihrer Antiraucherpolitik und den ach so leichten Spaniern. „Schön, wenn die Dinge reibungslos klappen, aber um wie viel anregender ist doch die Beinahe-Katastrophe – sagen wir in aller Gelassenheit“ beenden sie ihre Liebeserklärung an den Süden.

Ich kenne das: 1989 waren wir – meine Frau Dagmar und ich – auf den Pelepones und machten dort Ferien. In einem Dorf fanden wir ein schönes Häuschen, es war August und es war warm. Ein paar Mauern, ein Dach, eine Laube unter Reben, ein Brunnen. Wie wunderbar war es und wie stellte ich mir vor, hier immer zu leben. Die Eigentümer behandelten uns mit Wohlwollen. Ihr Haus lag ungefähr fünzig Meter entfernt am Hang, es ähnelte sehr unseren deutschen Einfamilienhäusern mit guten doppelt verglasten Fenstern und Terrassen. Ihr Wohlwollen stieg, als sie erfuhren, dass wir 1990 ein Jahr nach Australien wollten, um dort zu leben. Schliesslich hatte das Familienoberhaupt seinen Wohlstand erreicht, durch stetiges Befahren des Meeres bis nach Australien und zurück.

In meiner Kindheit sang ich mit meiner Mutter „lustig ist das Zigeunerleben, faria, faria ho“. Das hielt sie aber nicht davon ab, uns Kindern bei anderer Gelegenheit damit zu drohen, dass die Zigeuner kämen, und uns holten, wenn wir weiter nicht anständig seien. In der Tageszeitung hat uns Gabriele Göttle vor kurzem die dunkle Seite der deutschen Zigeunerliebe aufgezeigt, die für allzuviele im Vernichtungslager der Nationalsozialisten endete.

Später dann sang die Schlagersängerin Vicky Leandros „Theo, wir fahrn nach Lotsch“ und auch hier war alles leicht und luftig. Dieser Tage las ich bei Raul Hilberg (Die Vernichtung der europäischen Juden, Fischer-Verlag) auch über das jüdische Ghetto in Lotz.

All das Leichte hat wohl auch eine schwere Seite, all das Helle auch eine dunkle. Seit ein paar Jahren leben wir nun im Süden Europas, am Meer. Spanien ist es nicht geworden, wie bei Ihnen im letzten Sommer, aber Italien ist auch nicht schlecht und die Leichtigkeit der Mittelmeermenschen dürfte in Ost und West, in Nord und Süd fast die gleiche sein. Und so lieben wir es im Sommer im Meer zu baden und im Schatten der Sonne den kühlen Wein zu trinken oder einen erfrischenden Sommersalat zu speisen oder einfach in eine reife Feige zu beisen. Da stört das Nichtfunktionieren von so vielem nicht, der Geist weitet sich und die Tolleranz für all die Schwächen der Menschen und die Fehler im System weitet sich, wie einst der Bazoka-Kaukummi, den wir aus unseren Mündern dehnten und dehnten bis nur die Länge unsere Armes verhinderte, dass das Kaugummiband noch länger wurde.

Doch wenn die warme Zeit vorüber ist, dann beginnt auch hier die schwere Zeit. Die Geschäfte, Behörden sind im Winter so gut wie unbeheizt. Eine kalte Nässe zieht nach oben in die Glieder und wenn jetzt der Gasmann nicht kommt, dann lachen wir nicht. Wenn auch jetzt der Briefträger noch immer nicht die Post ins Haus bringt (trotz EU-Recht), dann wird aus dem so frohen Lachen bald ein weniger frohes. Wenn dann wieder einmal der Strom ausfällt oder die Wege nach einem starken Regentag wie grosse Pfützen sind, dann denken die Menschen hier ab und an an das Leben im Norden. Jeder zweite Mann hier hat in seinem Leben schon einmal im Norden gearbeitet, die meisten davon in Deutschland, der Schweiz oder Oessterreich. Sie haben die Vorzüge eines funktionierenden Rechtsstaates mit berechenbaren Verwaltungen zu schätzen gelernt. Und sie wissen es zu schätzen, dass Regeln im Norden Europas für alle gelten. Wer das Schmieren im Geschäftsleben und im Behördenleben hier in Italien erlebt, der wird nicht mehr das Hohelied auf die Gesetzesübertretung singen, auch wenn Ottine Normalbürgerin sich oft daran beteiligt, so wie Otto Normalbürger ebenso.

Dass „nichts so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird“, wie der Volksmund zu sagen pflegt, gilt weltweit und der Kneipier stellt im sicheren Augenblick auch hier dem Raucher einen Aschenbecher auf den Tisch. Oder der Raucher geht vor die Tür – so bilden sich wieder die alten Rauchergruppen, wie einst auf dem Schulhof oder bei der Arbeit. Und es treffen sich dort nicht die unsympatischten der Spezies Mensch.

In Lörrach hatten wir Anfang der Achtziger Jahre die erste Nichtraucherkneipe (Teestube im Lädeli) und wir genossen als dort Arbeitende die rauchfreie Atmosphäre. Ich kann mich gut noch an eine Auseinandersetzung erinnern, als wir zu einer Lesung mit der örtlichen Literaturavantgarde einluden und die inzwischen verstorbenen Szenekünstler Conny Rupp (Gedichtband „zäh n zart“) und Freunde zur Schlägereinform aufliefen, als wir darauf bestanden, dass auch für sie das Rauchverbot gelte. Empört verliessen sie das Lädeli. So schieden wir damals die Geister und jeder wusste, woran er bei uns war. Auch bei uns trafen sich die Raucher vor der Tür und auch bei uns war das (meistens) eine lustige Sache.

Ich glaube nicht, dass wir verbissen oder verkniffen waren. Wir waren „nur“ konsequent und viele Menschen waren für diese rauchfreie Atmosphäre (auch bei Konzerten oder Ausstellungsvernissagen) dankbar, darunter auch viele Raucher.

Soweit einen kleinen Gruss in die nächste Rauchereckneipe oder in das nächste Nichtraucherlokal. Buon Appetito, Charima!

Emilio

Kollumne „Was uns spanisch vorkommt“ von Charimma Reinhardt unter www.fr-aktuell.de)



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garantiertes grundeinkommen - eine erinnerung
08 Dec. 2007 22:59

Vor zwei Wochen haben die GRUENEN einen Schritt getan zum garantierten Grundeinkommen. Noch ein wenig zaghaft, so ein wenig kompatibel (wie ich es verstanden habe) für die anderen Parteien, also so ein Weg zwischen der Agenda Zweitausendundzehn und Zweitausendundfünfundzwanzig.

Vom einstigen Lörracher Grünen Stadt- und Kreisrat Conrad Heinrich Bauer bekam ich einen freundschaftlichen Traum geschickt (auf diesem Wege einen Grusz, schön, dasz Du wieder im politischen Leben bist) und ich habe mich an die ZITTIG, Sonderheft zur Lörracher OB-Wahl Nr. 48, Oktober 1983 erinnert und daraus zitiere ich einige Zeilen:

"...manchmal gibt es noch starke ich-menschen, die es nicht verkraften können, nicht mehr chef zu sein, keine macht mehr zu haben. mit diesen menschen müssen wir sehr liebevoll umgehen, sie brauchen zeit. in den zeiten des wirtschaftswachstumsfetischismuses (oh, was für ein schreckliches wort) wurden sie geprägt - macht, geld, wachstum - das waren damals die werte für sie. schwer konnten sie es z. b. verkraften, dasz wir die abteilungen viel mehr mit frauen besetzten, als bisher. und nicht nur in den positionen als sekretärinnen, wie bisher, nein auch als rechtsdirektorin z.b. oder als oberbürgermeisterin. ja, richtig gehört, wir hatten nämlich im amt beschlossen, die arbeitszeit für alle drastisch zu reduzieren. zwischen vier und sechs stunden beträgt jetzt die arbeitszeit der meisten von uns, dafür konnten wir einige hundert arbeitslose einstellen. finanziert haben wir hier im amt dise arbeitsreduzierung mit der einführung eines modellprojektes: alle beschäftigten erhalten die gleiche grundrente, egal was sie arbeiten, welcher dienstgrad und so. sollte sich das modell bewähren, werden wir es in einzelnen stadtteilen mit gruppen der bevölkerung ausprobieren. so kann jeder mensch sinnvollen beschäftigungen nachgehen, z. b. im kinderhort arbeiten, im umweltschutz sich engagieren oder lesungen organisieren. wer wollte in dieser arbeitsteiligen gesellschaft denn noch den wert einer einzelnen arbeit bestimmen, wer wollte denn sagen, dasz die arbeit eines clowns weniger wert wäre, als die arbeit eines schreiners oder rechtsanwaltes."

Dieter Emil Baumert, aus: "EIN TAG IM LEBEN DES OBERBUERGERMEISTERS BAUMERT", in: ZITTIG, Nr. 48, Oktober 1983.


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Fotos aus Hamburg
25 Nov. 2007 14:34

Mahlzeit,

ich habe super Fotos aus Hamburg gefunden, mit der Reeeperbahn, Herbertstraße, St. Pauli alles was Männer und Hamburg Urlauber interessiert.

http://www.larsbrueggemann.de/hamburgpics.html

Viele Grüße aus Seelze

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dier mittelmeerpakt oder wie wir südländer die siesta verteidigen
06 Aug. 2007 09:58

Immer höre ich von Deutschen und anderen Nordländern, wie schlecht die Italiener im Besonderen und die Mittelmeeranrainer im Allgemeinen mit Hunden umgingen. Auch Gerhard Zwerrenz jaulte vor Monaten in dieser Richtung im Ossietzky.

Ich lächle dann immer und freue mich, dasz die Nordländer nicht das Leben der Südländer bestimmen. Hier haben wir gut Sonne und machen mittags lange Siesta. Unsere Läden und auch die Büros haben dann auch geschlossen, dafür sind sie abends auch noch geöffnet. Wenn ich durch die Dörfer und Kleinstädte Apuliens fahre, mit Gästen am Hafen an der kleinen Bucht von Porto Cesario laufe, freue ich mich immer, dasz im Schatten der Häuser kleine Hundegruppen liegen. Sie haben keine Steuermarke und sie haben kein Halsband. Die Menschen gehen an ihnen vorüber, keiner schimpft, keiner beschwert sich. Die frei lebenden Hunde und die umherstreunenden Katzen gehören zum Leben am Mittelmeer dazu. Die Menschen wollen sie nicht missen, sowenig wie die in der Abenddämmerung umherfliegenden Pipistrelle oder die Zikaden der warmen Sommernachmittag, die einen solch wunderschönen Lärm machen, dasz ich in der Hängematte aufwache, wenn sie nicht mehr singen.


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www.perlentaucher.de oder: der kopf ist rund, damit das denken die richtung ändern kann (picabia)bbbbbbbbbbbbbbbbb
03 Jul. 2007 09:45

Erneut möchte ich auf die wunderbare Seite des Perlentauchers hinweisen. Sie ist meine private Einstiegsseite ins Internet und auch nur ein kurzer Blick auf sie bringt mir geistige Nahrung.
Danke.

Hier ein Lob aus Berlin dazu

Eintrag-Details: Wie die F.A.Z. den Perlentaucher klein halten will.
30.06.07
Permalink von Alexander Koenitz in Nachrichten, Online-Medien, Printmedien, Politik
Wie die F.A.Z. den Perlentaucher klein halten will.

Gar nicht nett schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.6.2007 über die Internetseite Perlentaucher. Perlentaucher fasst Feuilleton-Beiträge und Literaturrezensionen zusammen und veröffentlicht sie kostenlos im Netz und kostenpflichtig für Abonnenten, wird für das englischsprachige Kulturportal Sign And Sight von der Bundeskulturstiftung gefördert und stellt für die Bundeszentrale für Politische Bildung Eurotopics zusammen. Olaf Sundermeyer von der F.A.Z. verliert kein gutes Wort über das Projekt, welches auch einzelnen Artikeln seiner Zeitung erhöhte Aufmerksamkeit bescheren dürfte - für ihn sind die Projekte vom Perlentaucher, personfiziert im Chef Thierry Chervel - Geldmacherei "mit den aufgeschriebenen Gedanken anderer Leute", dazu noch aus Berlin, "wo die Subvention eine Art Alltagskultur ist". Leider klärt der Artikel den Leser aber nicht explizit darüber auf, worum es eigentlich geht: die etablierte F.A.Z. ist zudammen mit der Süddeutschen gegen den Perlentaucher vor Gericht gezogen und sieht durch die Zusammenfassungen der Rezensionen ihre Urheberrecht verletzt. In erster Instanz wurde die Klage abgewiesen, aber pünktlich zum zweiten Gerichtstermin (zuerste 19.6.2008, jetzt 24.7.2007) beginnt die F.A.Z. wieder in ihrem - eigenen - Sinne zu berichten, nicht ohne auch ein bisschen Dreck zu schmeißen. Manche würden das "meinungsstark" nennen, für mich handelt es sich eher um einen Beleg für die Kampagnenfreudigkeit einer etablierten Tageszeitung gegen einen unliebsamen Konkurrenten. Dabei ist es mehr als bezeichnend für die Hybris von einigen Journalisten, dass sie es nicht für nötig halten, ihre Leser transparent und vollständig von der eigenen Involviertheit in dieser Angelegenheit in Kenntnis zu setzen.



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sir salmon rushdie
25 Jun. 2007 11:43

Aktuell

22.06.2007
Für Salman Rushdie

Das ist so seit 1989, und das bleibt so: Wenn Salman Rushdie gedroht wird, wird jedem Schriftsteller gedroht. Wenn Rushdie mundtot gemacht werden soll, geht das jeden Schriftsteller an, der die Menschenrechte und die Literatur verteidigt und für den die Freiheit der Kunst ein nicht verhandelbares Gut ist. Wir müssen nicht gut finden, was ein anderer sagt, schreibt, denkt - aber um unserer eigenen Freiheit willen müssen wir es ertragen. Und gerade als Schriftsteller müssen wir denen zur Seite stehen, denen das Wort verboten werden soll, gleich welcher Literatur, welcher Kultur sie angehören. Deshalb verurteilen wir die Drohungen, die anlässlich der Verleihung der britischen Ritterwürde an Rushdie von offiziellen und nichtoffiziellen Stellen im Iran und in Pakistan gegen ihn laut geworden sind.

Navid Kermani
Michael Kleeberg

Köln und Berlin, den 20. Juni 2007

Unterzeichner (Stand 25.6.):
Marica Bodrozic, Martin R. Dean, Ulrike Draesner, Gerd Haffmans, Joachim Helfer, Guy Helminger, Bernd Imgrund, Björn Kuhligk, Moritz Rinke, Ingo Schulze, Ruth Schweikert, Tilman Spengler, Cecile Wajsbrot, Thomas Lehr, Stefan Weidner, KD Wolff, Charles Lewinsky, Katja Behrens (Pen Club), Heinz Ludwig Arnold, Helge Malchow, Ulrich Peltzer, Frank Schulz, Günter Grass, Christoph Ernst, Matthias Jendis, Friedrich Griese, Jochen Schwarzer, Andrea Alvermann, Karin Ayche, Ingrid von Saldern, Christa Schuenke, Gerlinde Schermer-Rauwolf, Sabine Hedinger, Hinrich Schmidt-Henkel, Gabriele Haefs, Peter Torberg, Hartwig Mau, Thomas Atzert, Wieland Grommes, Imre Török, Matthias Biskupek, Werner Richter, Thomas Krämer, Jürgen Alberts, Eva Kemper, Thomas Kastura, Klaus Behringer, Eva Pofousova, Fritz Reutemann, Burkhart Kroeber, Christoph Trunk, Ralph Schock, Joachim Schmitt, Klaus Bernarding, Robert Stauffer, Dieter Emil Baumert


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vom vergnügen zeitversetzter zeitungslektüre
30 May. 2007 11:29

Heute ist erster Tag des neuen Formats der linksliberalen Frankfurter Rundschau.

Während die Leser in Deutschland sich also zum ersten Mal mit dem neuen Format vergnügen, lese ich im fernen Apulien meine Hauszeitung immer ein wenig zeitversetzt.

Dies kann zu vergnüglichen Minuten führen. So lese ich heute in der FR vom 24. Mai im Interview mit dem Freiburger Dokumentarfilmer und Oskarinhaber Pepe Danquart:

"Frankfurter Rundschau: Herr Danquart, Sie sind bei Ihrem Dokumentarfilm "Höllentour" den Radrennfahrern Rolf Andag und Erich Zabel so nahe gekommen wie sonst kein Auszenstehender. Glauben Sie, dass Aldag oder Zabel gedopt waren?"

"Pepe Danquart: Nein, ich bin sicher, dass sie das nicht getan haben. Mann kann nie sicher sein, aber das würde mich in eine Sinnkrise stürzen. Ich halte die beiden für absolut integer."

(Interview: Daland Segler, in: Frankfurter Rundschau 24. Mai 2007 MEDIEN).

Da wir Fernsehzuschauer inzwischen die öffentlichen Tränen des radsprintenden dopenden Vaters kennen, haben wir nun das Vergnügen dem Macher vom wunderbaren Film SCHWARZFAHRER bei seinem Sturz in die Sinnkrise beizustehen.

Hoffentlich hatte er vorher Zeit, dem Bundesminister des Innern, Wolfgang Schäuble, seine Duftproben abzugeben. Also: auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt in Heiligendamm.


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die herren der schatten
09 Feb. 2007 13:46


„..........Wir wissen, dass Gladio auch im Fall „innerer Unruhen“ eingesetzt werden sollte.

Formal existierte diese Organisation nicht, aber praktisch war sie deckungsgleich mit der Spitze der verschiedenen Geheimdienste der Armee, und sie agierte in enger Verbindung mit den entsprechenden Einrichtungen der anderen Nato-Länder. Die Mitglieder waren durch Eid angehalten, Stillschweigen zu bewahren, und in einigen Ländern wurden sogar die politischen Spitzen (wie Premier- und Verteidigungsminister sowie die Präsidenten), wenn man sie vom Standpunkt der atlantischen „Orthodoxie“ für „unzuverlässig“ hielt, nicht in die Existenz dieses Organismus eingeweiht. 23



23. Quelle für diese Information sind die Aussagen von Oberst Amos Spiazzi (vgl. Kap 6.4) vor den Richtern Tamburino und Fiore. Giuseppe De Lutiis, Storia dei servizi segreti in Italia, Rom 1984, S 111 ff. Wenig “zuverlässig” soll der deutsche Bundeskanzler Brandt gewesen sein, und aus diesem Grund sollen auch die deutschen Geheimdienste intrigiert haben, um ihn zur Demission (1974) zu zwingen.“

Seite 360, Alesanndor Silj. Verbrechen, Politik, Demokratie in Italien, Edition Suhrkam 1911, 1998

Titel der Originalausgabe: Malpese, Criminalità, corrzione e politica nell’Italia della prima Repubblica 1943-1994, erschienen 1994



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salvador allendes letzte rede
24 Jan. 2007 09:58

Ich werde mit meinem Leben die Verteidigung von Prinzipien bezahlen, die diesem Land teuer sind. Es wird ein Mantel der Schande auf die fallen, die ihre Pflicht verletzt, ihr Wort gebrochen und die Doktrin der Streitkräfte zerstört haben. Das Volk muss wachsam sein, es darf sich nicht provozieren und auch nicht massakrieren lassen. Aber es muss seine Errungenschaften verteidigen. Es muss das Recht verteidigen, mit seinen Kräften ein menschenwürdigeres und besseres Leben aufzubauen. Ein Wort für die, die sich Demokraten nennen, den Aufstand schürten, für die, die sich Vertreter des Volkes nennen, die grob und schmutzig gehandelt haben, um diesen Schritt zu ermöglichen. Sie bringen Chile an den Rand des Abgrunds. Im Namen der heiligsten Interessen des Volkes, im Namen des Vaterlandes rufe ich euch dazu auf, Zutrauen zu haben. Die Geschichte wird nicht aufgehalten, weder mit der Repression noch mit dem Verbrechen. Dies ist eine Etappe. Sie wird überwunden. Dies ist ein Moment hart und schwer. Es ist möglich, dass sie uns zerschmettern, aber der Morgen wird des Volkes sein, der Arbeiter. Die Menschheit schreitet voran, um ein besseres Leben zu erringen. Landsleute, es ist möglich, dass dieser Abschied endgültig ist. In diesem Augenblick fliegen die Flugzeuge über uns, es ist möglich, dass sie uns niederschiessen. Aber ihr sollt wissen, dass wir zumindest mit unserem Beispiel zeigen, dass es in diesem Land Menschen gibt, die ihre Aufgabe zu erfüllen wissen. Ich werde es tun mit dem Mandat des Volkes und mit dem bewussten Willen eines Präsidenten, der die Würde seines Amtes wahrt.

Mitbürger, dies wird höchstwahrscheinlich die letzte Gelegenheit sein, dass ich mich an Sie wenden kann. Die Luftwaffe hat die Sendetürme Von Radio Portales und Radio Corporaciôn bombardiert. Meine Worte enthalten keine Bitterkeit, jedoch Enttäuschung. Sie werden die moralisch Strafe sein für diejenigen, die ihren Schwur gebrochen haben. Soldaten Chiles! Ernannte Oberbefehlshaber, Admiral Morino, der sich selbst ernannt hat, der Herr Mendoza, dieser niederträchtige General, der noch gestern der Regierung seine Treue und Ergebenheit bekundete, und sich heute zum Generaldirektor der Carabinieros ernannt hat! Angesichts dieser Tatsachen bleibt mir nichts anderes, als vor den Werktätigen zu bekräftigen:

Ich werde nicht zurücktreten. In eine Periode historischen Übergangs gestellt, werde ich die Treue des Volkes mit meinem Leben entgelten. Und ich sage Ihnen, ich habe die Gewissheit, dass die Saat, die wir in das würdige Bewusstsein Tausender und Abertausender Chilenen gepflanzt haben, nicht herausgerissen werden kann. Sie haben die Gewalt, sie können uns unterjochen, aber die sozialen Prozesse kann man weder durch Verbrechen noch durch Gewalt aufhalten. Die Geschichte ist unser, sie wird von den Völkern geschrieben.

Werktätige meines Vaterlandes, ich danke Ihnen für die stets bekundete Treue, für das Vertrauen, das Sie in einen Mann gesetzt haben, der nur die Verkörperung der Sehnsucht nach Gerechtigkeit war, der sein Wort gab, Verfassung und Gesetz zu achten - und der das tat.

In diesem entscheidenden Moment, dem letzten in dem ich mich an Sie wenden kann, mögen Sie diese Lehre beherzigen: das Auslandskapital, der Imperialismus vereint mit der Reaktion, schufen das Klima, damit die Streitkräfte mit ihrer Tradition brachen, die sie General Schneider lehrte und die Comandante Araya bekräftigte. Sie wurden Opfer des gleichen sozialen Sektors, der heute darauf lauert, die Macht mit fremder Hilfe zurückzuerobern, um so seinen Besitz und seine Privilegien zu verteidigen. Ich wende mich vor allem an die einfache Frau unseres Landes, an die Bäuerin, die an uns glaubte, an die Arbeiterin, die noch mehr schuf, an die Mutter, die um unsere Sorge um die Kinder wusste, ich wende mich an die Vertreter der wissenschaftlich-technischen Intelligenz unseres Landes, an alle die Patrioten unter ihnen, die seit Tagen gegen die Verschwörung der Berufsverbände arbeiteten, jener Klassenverbände, die nur die Vorteile, die die kapitalistische Gesellschaft einigen wenigen einräumt, verteidigen.

Ich wende mich an die Jugend, an die, die sangen, die sich mit Fröhlichkeit und Kampfgeist einsetzten. Ich wende mich an die Männer Chiles, die Arbeiter, Bauern, Intellektuellen, an diejenigen, die verfolgt sein werden, denn in unserem Lande wütet der Faschismus schon seit vielen Stunden mit vielen Terroranschlägen, sprengt Brücken, blockiert Eisenbahnlinien und zerstört Öl- und Gasleitungen. Demgegenüber steht das Schweigen derjenigen, die die Verpflichtung gehabt hätten, dagegen vorzugehen. Die Geschichte wird sie richten. Sicherlich wird Radio Magallanes zum Schweigen gebracht, und der ruhige Klang meiner Stimme wird nicht zu Ihnen gelangen. Das macht nichts. Sie werden mich weiter hören. Ich werde immer unter Ihnen sein, zumindest die Erinnerung an mich, an einen würdigen Menschen, der der Sache des werktätigen Volkes die Treue hielt.

Das Volk soll sich verteidigen, aber es soll sich nicht opfern. Das Volk darf sich nicht unterjochen und quälen lassen, aber es kann sich auch nicht erniedrigen>lassen.

Werktätige meines Vaterlandes, ich glaube an Chile und seine Zukunft. Andere nach mir werden auch diese bitteren und dunklen Augenblicke überwinden, in denen der Verrat versucht, sich durchzusetzen. Sie sollen wissen, dass eher früher als später wahre Menschen auf breiten Strassen marschieren werden, um eine bessere Gesellschaft aufzubauen.

Es lebe Chile! Es leben die Werktätigen! Es lebe das Volk! Das sind meine letzten Worte. Ich habe die Gewissheit, dass mein Opfer nicht umsonst sein wird. Ich habe die Gewissheit, dass es zumindest eine moralische Lektion sein wird, die die Feigheit und den Verrat strafen wird.

(Salvador Allendes letzte Radioansprache am 11. September 1973)

Letzte Proklamation von Radio Magallanes, 11. 9.1973:

Hier spricht Radio Magallanes, die Stimme des Vaterlandes, die Stimme des Volkes, die Stimme der Chilenen. Wir übertragen im Verbund mit einem Netz patriotischer Stationen, die dem faschistischen Putsch, einem Sektor der Streitkräfte und der politischen Parteien widerstehen, die nicht verstanden haben, ihre erste Pflicht gegenüber dem Vaterland zu erfüllen, die Verfassung zu achten. Wir rufen die Arbeiter, die Siedler, die Studenten dazu auf, die Volksregierung zu verteidigen, den Präsidenten Allende zu verteidigen, die Moneda zu umgeben, um den Putsch aufzuhalten. Wir rufen die patriotischen Soldaten, die Soldaten, die Kinder des Volkes sind, dazu auf, sich dem Lager der Arbeiter anzusch1iessen. Jede Minute, die vergeht, ist wichtig, jede Sache, die wir tun, ist dringend. Radio Magallanes, die Stimme des Volkes, die Stimme des Vaterlandes, die die Werte der Verfassung vertritt, ist im Äther und kann jede Minute aus dem Äther verschwinden. Dem Putsch widersteht man mit Gewalt, mit Standhaftigkeit, ohne sich einschüchtern zu lassen. Wir sind 3 Millionen Arbeiter gegen 50000 Putschisten. Unsere Waffen sind die Fäuste, die Kugeln, die Maschinen, die Werkzeuge! Volk von Chile: lassen wir uns nicht einschüchtern vom Faschismus! Kämpfen wir für das in drei Jahren fieberhafter Kämpfe Erreichte. Lassen wir uns nicht besiegen noch entmutigen!

Jede Minute, die vergeht, zählt zu unseren Gunsten. Viva Chile! Die ständige Konspiration, vor der die Volkskräfte gewarnt haben, wird heute vor aller Welt offensichtlich. Uniformierte, die ihren Eid - die Verfassung und die Gesetze zu verteidigen - verraten, versuchen das uniformierte Volk zu gebrauchen, um die Eroberung des Volkes von oben zu beseitigen. Die Soldaten und Unteroffiziere dürfen keine Instrumente dieser putschistischen Militärs sein. Ihr Kampfposten ist auf der Seite der Arbeiter und Angestellten, an der Seite des Fortschritts, an der Seite der Marinesoldaten, die sich dem Putsch widersetzen. Die verfassungsmässige Regierung wird schon von patriotischen Militärs, Carabinieros und vor allem von dem chilenischen Volk verteidigt, die auf ihren Arbeitsplätzen bleiben, die Fabriken besetzen und sich darauf vorbereiten müssen, den Faschismus zu bekämpfen. Der bedeutet Tod, Rückständigkeit und Rückkehr zur Vergangenheit, was niemand in Chile erwartet oder wünscht. In diesem Augenblick müssen diejenigen, die sich Demokraten nennen, erwägen, wohin sie ihre politische Blindheit geführt hat. Sie haben das Land der antidemokratischen Gewalt ausgeliefert, sie haben zugelassen, dass alle Grundsätze verletzt wurden, die sie zu verteidigen vorgaben. Der Präsident der Republik hat gesagt: er werde nicht zurücktreten. Denn sein Mandat ist das Symbol der Anstrengungen aller Arbeiter durch viele Jahre des Kampfes hindurch. In jeder Fabrik beginnen die Arbeiter ein heroisches Kapitel ihres Kampfes für die Niederlage des Faschismus zu schreiben. In dieser Minute ernten die Führer der demokratischen Opposition die Früchte ihres Mangels an Weitsicht. Jetzt ist es Zeit, dass sie jene Militärs zur Ordnung rufen, die versuchen, dem Land ein illegales Regime aufzuzwingen, das historisch seine Unfähigkeit bewiesen hat, die elementarsten Erwartungen der Bedürftigen zu erfüllen. Die ewig Ausgebeuteten stehen in Kampfbereitschaft. Sie dürfen sich ihre Errungenschaften nicht entreissen lassen. Der Kampf hat gerade erst begonnen.

Helmut Lucas schreibt auf Kommunisten-Online:
http://www.kommunisten-online.de/11september2.htm

"Santiago de Chile, 11. September 1973

Morgens gegen fünf Uhr fordert eine Militärjunta den Präsidenten Salvador Allende über Radiosender zum Rücktritt und zur Übergabe der Regierungsgeschäfte auf. Die Junta behauptet, das „Chaos beseitigen“, „das Vaterland vom marxistischen Joch befreien“, die „Ordnung wiederherstellen“ zu wollen.

Allende gibt über Radiostationen bekannt, dass er nicht zurücktreten werde, weil er vom Volk gewählt sei. Inzwischen wird der Hafen von Valparaiso von Marineeinheiten der Junta in ihre Gewalt genommen, Panzerverbände marschieren auf Santiago de Chile, die Moneda (der Präsidentenpalast) wird eingeschlossen. Bomber greifen regierungstreue Rundfunksender an, auch die cubanische Botschaft wird bombardiert.

Schließlich wird die Moneda mit Bomben und Panzerbeschuss angegriffen und gestürmt. Allende hat sich mit wenigen Getreuen dort verschanzt und so viele Menschen wie möglich vorher in Sicherheit gebracht.

Noch am selben Tag erklärt die Junta unter General Pinochet, Allende habe Selbstmord begangen. Eine unglaubliche Dreistigkeit, denn er war von Kugeln regelrecht durchsiebt und hatte, mit dem Gewehr in der Hand bis zum letzten Atemzug gekämpft."

Quellenangaben zum Tod des chilenischen Präsidenten hierzu gibt er leider nicht an.

 HomePage   http://www.kommunisten-online.de/11september2.htm


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06. Dezember 2006 Wie bei der Deutschen Bahn das Architektonische rasant auf der Srecke blieb
06 Dec. 2006 12:42

„...Heute heiszt der Bahnchef Hartmut Mehdorn. Er ist nicht nur der Abschaffer des InterRegio. Man darf vielmehr überhaupt sagen, dass unter seiner Federführung seit 1999 sich vieles bei der Bahn verändert hat – und dazu zählt, dass vor allem der Blick für das Architektonische rasant auf der Strecke geblieben ist. Dies ist nun auch vom Berliner Landgericht bestätigt worden, wo die Bahn im Rechtsstreit um den Berliner Hauptbahnhof gegen den Architekten Meinhard von Gerkan eine Niederlage erlitt. Von Gerkan hatte das Unternehmen im Herbst 2005 verklagt, weil er sein Urheberrecht am Bahnhofsbau verletzt sieht. Anstelle seiner Planungen einer lichtdurchlässigen Gewölbedecke für das Untergeschoss war durch den Einbau der Flachdecke der Bau in seiner architektonischen Erscheinung beschädigt worden, die Raumwirkung an erster Stelle.

Zu den Entstellungen auf dem Berliner Hauptbahnhof gehört bereits die Mehdorn-Initiative, die Glasdächer über den zahlreichen oberen Schienensträngen so zu verkürzen, dass die Proportionen des gesamten Bauköprers nicht mehr stimmen. Das Urteil des Berliner Landgerichts hat jetzt entschieden, dass die Bahn das Urheberrecht des Architekten gesetzwidrig beschädigt habe. Der Architekt, Partner in dem von Hamburg aus weltweit planenden Architekturbüro gmp (Gerkan, Marg und Partner), hatte die Dächer in der unterirdischen Bahnsteighalle als groszzügige Glasgewölbe konstruieren lassen. Damit sollte dem Eindruck beengter U-Röhren oder S-Bahn-Schächte durch eine lichte Atmosphäre und räumliche Weite entgegengewirkt werden.

Sollte die Bahn endgültig in diesem Rechtstreit unterliegen, dürfte die Selbstherrlichkeit Mehdorns das Unternehmen mehrere zehn Millionen Euro an Umbauten kosten. Ganz abgesehen davon, dass der Berliner Hauptbahnhof für weitere drei Jahre zu einem täglich gut besuchten Bauplatz würde. Die Mehdorn-Baustelle als eine weitere Berliner Schaustelle.

Wie auch immer der Streit um das Berliner Prestigeprojekt vor den Instanzen in der Hauptstadt weitergehen wird – zu den Ergebnissen der Mehdorn-Periode gehörte eine rabiate Abwendung von all dem, was man mit dem Begriff Baukultur bezeichnen könnte. Allerorten in der Republik und immer wieder an prominentester Stelle hat die Bahn mit ihren Bauten versagt, darunter auch mit dem Terminal am Frankfurter Flughafen. Die Designstrategien können nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Haltepunkt an einem der drei wichtigsten Flughäfen Europas kein Tor zur Welt markiert, sondern einen austauschbaren transitorischen Raum: Nur ein ganz kleines bisschen weniger üppig dimensioniert, könnte sich der wie ein Schlauch funktionierende und sich so auch anfühlende Raum etwa in Kassel stehen.

Neben so irrwitzigen Projekten wie dem in Dortmund, wo mit dem „Bahnhof der Zukunft“ ein monumentales „Ufo“ („Unbegrenztes Freizeitprojekt“) funktional und gestalterisch disloziert werden sollte,hat die Bahn in zahlreiche Sanierungen ihrer groszen Bahnhöfe investiert, von Leipzig über Dresden bis Frankfurt. Manches, was diese Baukörper bei ihrer Gründung vor mehr als hundert Jahren an groszartigen Raumwirkungen entfalteten, ist in den vergangenen zehn Jahren einem neuen Nutzungsmix geopfert worden. Aus architektonischen Gesamtkunstwerken wurden aufgebrezelte Shoppingmeilen, aus den monumentalen Leistungen der Gründerzeit eine Nachempfindung wie in Dresden, wo man anstelle von Sandsteinplatten mit Sandsteinimitat herumpfuschte. In Hannover ist der Reisende auf dem Ernst-August-Platz damit konfrontiert, dass Ignoranz in die vanillegelbe Neo-Renaisance-Fassade üble Glasanbauten hingeschoben hat.

Mit architektonischer Gestaltung hat dies nichts zu tun. Vielmehr zeigt sich mancher sanierte Ort, ob Hauptbahnhof oder Haltepunkt, als ein Rangierbahnhof der Baumaterialien. Dass sich die Architekturignoranz der Mehdorn-Unternehmungen dabei nicht nur auf den urbanen Raum beschränkt, sondern vielmehr ein weites Feld darstellt, zeigt nicht zuletzt besonders drastisch der Brückenbau der letzten Jahre. Deutschland, tatsächlich die Heimat von einem halben Dutzend der weltweit gröszten Brückenbaukünstler, ist insbesonders auf seinen ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken zu einer Ausdehnung eines elendigen Betonbrückengestrüps geworden.

Horrend die Strecke, die die Bahn an Scheuszlichkeiten in die Landschaft gedübelt hat, um dem deutschen Mittelgebirge und dem Auge Gewalt anzutun. Brückenbau hat gerade die Bahn jahrelang betrieben, als ginge es um den Exorzismus einer Tradition. Diese war einmal dazu da, nicht nur simpel eine Verbindung von A nach B zusammenzuhauen. Doch nie ist es darum gegangen, auch Brücken als eine raffinierte Niederlassung architektonischer Anstrenungen zu sehen: von Schönheit und Nutzen, als Zusammenspiel von Form und Funtkion.

Angesichts der deutschlandweit flächendeckenden und fundamentalen Ignoranz der Bahn muss man das Urteil vor dem Berliner Landgericht umfassender verstehen; es ging nicht allein um das Prestigeprojekt in der Hauptstadt. Der Richter der 16. Zivilkammer, die in Berlin in einem neobarocken und jugendstiligen Gebäude residiert, nannte von Gerkans Hauptbahnhof „insgesamt ein Kunstwerk“ und keinen „Zweckbau“. Dass dem Architekten ausdrücklich zugestanden wurde, sein Urheberrecht wahrzunehmen, dürfte ebenfalls von erheblicher Wirkung sein – und sei es bis hin auf einen Schauplatz in Frankfurt am Main, wo es gilt, die Groszmarkthalle Martin Elsaessers mit dem Urheberrecht gegen die Umbauvorhaben der Europäischen Zentralbank und des Büros Coop Himmelb(l)au zu schützen.“

Christian Thomas, aus: Auf der Strecke geblieben.Der Rechtsstreit um die Gestaltung des Berliner Hauptbahnhofs unterstreicht die architektonische Ignoranz der Bahn. In: Frankfurter Rundschau Nr. 279, 30. November 2006.



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05. Dezember 2006 Männer haben Angst vor Frauen (Version Klaus Hoffmann)
05 Dec. 2006 11:55

Klaus Hoffmann, Chansonnier, während eines Konzert in Mannheim mit Liedern von Jacques Brel:

"Männer haben Angst vor Frauen - entweder dass sie für immer gehen oder dass sie für immer bleiben."

DPA, zitiert lt. FR 02. Dezember 2006


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05. Dezember 2006, die Zweite OB-Kandidat Horst Schäfer dankt jim Morrison, Mathias Beltz und Jean-Luc-Godard
05 Dec. 2006 11:48

In der Frankfurter Rundschau vom 02. Dezember finden wir auf der Seite Frankfurt & Hessen ein Photo von der Feier zum 60. Jahrestag der Hessisischen Verfassung. Auf dem Photo lacht die First Lady, das Lachen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch ist wohl am ehesten mit freudigem Schmunzeln umschrieben, während Deutschlands Erster Mann, Bundespräsident Horst Köhler die Lippen zusammenbeiszt, um nicht laut loszuprusten.
Ueber was die Damen und Herren so herzlich gelacht haben, darüber berichtet die FR leider nicht. Hessen macht Laune untertitelt sie das Photo des Festaktes im Staatstheater in Wiesbaden. Auch die Damen und Herren hinter demr DPA-PhotographIn lachen herzlich.
(FR. 02. Dezember 2006)

Sie könnten auch über die Kleinanzeige lachen, die direkt neben diesem Photo unter Frankfurt Kompakt geschaltet ist - ein Schelm, wer Böses denkt.

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Ich danke Matthias Beltz, Rolf Dieter Brinkmann, Guy Debord, Manu Chao, Beth Gibbons, Jean-Luc-Godard, Patricia Kaas, John Lennon, Jim Morrison und Andy Warhol.

Ohne ihren prägenden Einfluss hätte ich es niemals gewagt, gegen Petra Roth und Franz Frey anzutreten.

Horst Schäfer
Unabhängiger OB-Kandidat



 HomePage   http://en.wikipedia.org/wiki/Universal_Soldier_%28song%29


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15. November 2006 Wolf Biermann 70 : Gratulation, alter Barde
15 Nov. 2006 10:41

"Laufburschen, Kellner & Schlepper

.....Natürlich ist die SZ nicht Tchibo; das anzunehmen, wäre kalter Kaffee. Aber wie der bundesweit vertretene Kaffeeröster kann sie vom Verkauf ihres ursprünglichen journalistischen “Kerngeschäfts” nicht allein mehr wirtschaftlich überleben - zumindest nicht als Tageszeitung auf dem bislang erreichten und gehaltenen Qualitätsniveau. So hält sie ihr redaktionelles Angebot als überregionale Qualitätszeitung, das über den Einzelverkaufs- oder Abonnementspreis nicht zu finanzieren ist, durch aktiv & aggressiv beworbene Zusatzgeschäfte mit eigen zugerüsteten Kult(ur)gegenständen über Wasser, wobei sie bislang ihr kulturelles & redaktionelles Renommee als verkaufsförderndes Kapital einsetzt - und ihre (un)abhängigen Feuilletonredakteure als deren Laufburschen, Kellner oder Schlepper zum Kundenservice dienstverpflichtet.Soviel aber weiß ich: zu “meiner Zeit” (bis in die Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts) hätte eine solche “Dienstleistung” dem Berufsbild und dem Ehrenkodex des Journalisten & Feuilletonredakteurs diametral widersprochen; und kein Zeitungsverleger hätte dergleichen zu verlangen auch nur gewagt, schon gar nicht in einer überregionalen Qualitätszeitung.

P.S. In einem Beitrag für die Filmzeitschrift “Revolver” (Heft 14) hat Enno Patalas, der ehemalige Leiter des “Münchner Filmmuseums” zu der DVD-“Cinemathek” der SZ mit Bitterkeit geschrieben: “Neu ist, dass eine seriöse Zeitung, ihre Redakteure und Schreiber, sich dazu hergeben, ihrem Verleger die Waschzettel zu schreiben, sie im redaktionellen Teil abzudrucken und namentlich zu zeichnen”.

Wolfram Schütte"..



http://www.titel-forum.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=5170&mode=thread&order=0&thold=0



Corruption Perception Index 2006
Rang Land/Territorium CPI 2006 Punktwert* Vertauens- intervall** Anzahl Unter- suchungen ***
1 Finnland 9.6 9.4 - 9.7 7
Island 9.6 9.5 - 9.7 6
Neuseeland 9.6 9.4 - 9.6 7
4 Dänemark 9.5 9.4 - 9.6 7
5 Singapur 9.4 9.2 - 9.5 9
6 Schweden 9.2 9.0 - 9.3 7
7 Schweiz 9.1 8.9 - 9.2 7
8 Norwegen 8.8 8.4 - 9.1 7
9 Australien 8.7 8.3 - 9.0 8
Niederlande 8.7 8.3 - 9.0 7
11 Österreich 8.6 8.2 - 8.9 7
Luxemburg 8.6 8.1 - 9.0 6
Großbritannien 8.6 8.2 - 8.9 7
14 Kanada 8.5 8.0 - 8.9 7
15 Hongkong 8.3 7.7 - 8.8 9
16 Deutschland 8.0 7.8 - 8.4 7
17 Japan 7.6 7.0 - 8.1 9
18 Frankreich 7.4 6.7 - 7.8 7
Irland 7.4 6.7 - 7.9 7
20 Belgien 7.3 6.6 - 7.9 7
Chile 7.3 6.6 - 7.6 7
USA 7.3 6.6 - 7.8 8
23 Spanien 6.8 6.3 - 7.2 7
24 Barbados 6.7 6.0 - 7.2 4
Estland 6.7 6.1 - 7.4 8
26 Macao 6.6 5.4 - 7.1 3
Portugal 6.6 5.9 - 7.3 7
28 Malta 6.4 5.4 - 7.3 4
Slowenien 6.4 5.7 - 7.0 8
Uruguay 6.4 5.9 - 7.0 5
31 Vereinigte Arabische Emirate 6.2 5.6 - 6.9 5
32 Bhutan 6.0 4.1 - 7.3 3
Katar 6.0 5.6 - 6.5 5
34 Israel 5.9 5.2 - 6.5 7
Taiwan 5.9 5.6 - 6.2 9
36 Bahrain 5.7 5.3 - 6.2 5
37 Botswana 5.6 4.8 - 6.6 6
Zypern 5.6 5.2 - 5.9 4
39 Oman 5.4 4.1 - 6.2 3
40 Jordanien 5.3 4.5 - 5.7 7
41 Ungarn 5.2 5.0 - 5.4 8
42 Mauritius 5.1 4.1 - 6.3 5
Südkorea 5.1 4.7 - 5.5 9
44 Malaysia 5.0 4.5 - 5.5 9
45 Italien 4.9 4.4 - 5.4 7
46 Tschechische Republik 4.8 4.4 - 5.2 8
Kuwait 4.8 4.0 - 5.4 5
Litauen 4.8 4.2 - 5.6 6
49 Lettland 4.7 4.0 - 5.5 6
Slowakei 4.7 4.3 - 5.2 8
51 Südafrika 4.6 4.1 - 5.1 8
Tunesien 4.6 3.9 - 5.6 5
53 Dominica 4.5 3.5 - 5.3 3
54 Griechenland 4.4 3.9 - 5.0 7
55 Costa Rica 4.1 3.3 - 4.8 5
Namibia 4.1 3.6 - 4.9 6
57 Bulgarien 4.0 3.4 - 4.8 7
El Salvador 4.0 3.2 - 4.8 5
59 Kolumbien 3.9 3.5 - 4.7 7
60 Türkei 3.8 3.3 - 4.2 7
61 Jamaika 3.7 3.4 - 4.0 5
Polen 3.7 3.2 - 4.4 8
63 Libanon 3.6 3.2 - 3.8 3
Seychellen 3.6 3.2 - 3.8 3
Thailand 3.6 3.2 - 3.9 9
66 Belize 3.5 2.3 - 4.0 3
Kuba 3.5 1.8 - 4.7 3
Grenada 3.5 2.3 - 4.1 3
69 Kroatien 3.4 3.1 - 3.7 7
70 Brasilien 3.3 3.1 - 3.6 7
China 3.3 3.0 - 3.6 9
Ägypten 3.3 3.0 - 3.7 6
Ghana 3.3 3.0 - 3.6 6
Indien 3.3 3.1 - 3.6 10
Mexiko 3.3 3.1 - 3.4 7
Peru 3.3 2.8 - 3.8 5
Saudi-Arabien 3.3 2.2 - 3.7 3
Senegal 3.3 2.8 - 3.7 5
79 Burkina Faso 3.2 2.8 - 3.6 5
Lesotho 3.2 2.9 - 3.6 5
Moldawien 3.2 2.7 - 3.8 7
Marokko 3.2 2.8 - 3.5 6
Trinidad and Tobago 3.2 2.8 - 3.6 5
84 Algerien 3.1 2.7 - 3.6 5
Madagaskar 3.1 2.3 - 3.7 5
Mauretanien 3.1 2.1 - 3.7 4
Panama 3.1 2.8 - 3.3 5
Rumänien 3.1 3.0 - 3.2 8
Sri Lanka 3.1 2.7 - 3.5 6
90 Gabun 3.0 2.4 - 3.3 4
Serbien 3.0 2.7 - 3.3 7
Surinam 3.0 2.7 - 3.3 4
93 Argentinien 2.9 2.7 - 3.2 7
Armenien 2.9 2.7 - 3.0 6
Bosnien und Herzegowina 2.9 2.7 - 3.1 6
Eritrea 2.9 2.2 - 3.5 3
Syrien 2.9 2.3 - 3.2 3
Tansania 2.9 2.7 - 3.1 7
99 Dominikanische Republik 2.8 2.4 - 3.2 5
Georgien 2.8 2.5 - 3.0 6
Mali 2.8 2.5 - 3.3 7
Mongolei 2.8 2.3 - 3.4 5
Mozambique 2.8 2.5 - 3.0 7
Ukraine 2.8 2.5 - 3.0 6
105 Bolivien 2.7 2.4 - 3.0 6
Iran 2.7 2.3 - 3.1 3
Libyen 2.7 2.4 - 3.2 3
Mazedonien 2.7 2.6 - 2.9 6
Malawi 2.7 2.5 - 3.0 7
Uganda 2.7 2.4 - 3.0 7
111 Albanien 2.6 2.4 - 2.7 5
Guatemala 2.6 2.3 - 3.0 5
Kasachstan 2.6 2.3 - 2.8 6
Laos 2.6 2.0 - 3.1 4
Nicaragua 2.6 2.4 - 2.9 6
Paraguay 2.6 2.2 - 3.3 5
Ost-Timor 2.6 2.3 - 3.0 3
Vietnam 2.6 2.4 - 2.9 8
Jemen 2.6 2.4 - 2.7 4
Sambia 2.6 2.1 - 3.0 6
121 Benin 2.5 2.1 - 2.9 6
Gambia 2.5 2.3 - 2.8 6
Guyana 2.5 2.2 - 2.6 5
Honduras 2.5 2.4 - 2.7 6
Nepal 2.5 2.3 - 2.9 5
Philippinen 2.5 2.3 - 2.8 9
Russland 2.5 2.3 - 2.7 8
Ruanda 2.5 2.3 - 2.6 3
Swasiland 2.5 2.2 - 2.7 3
130 Aserbaidschan 2.4 2.2 - 2.6 7
Burundi 2.4 2.2 - 2.6 5
Zentralafrikanische Republik 2.4 2.2 - 2.5 3
Äthiopien 2.4 2.2 - 2.6 7
Indonesien 2.4 2.2 - 2.6 10
Papua-Neuguinea 2.4 2.3 - 2.6 4
Togo 2.4 1.9 - 2.6 3
Simbabwe 2.4 2.0 - 2.8 7
138 Kamerun 2.3 2.1 - 2.5 7
Ecuador 2.3 2.2 - 2.5 5
Niger 2.3 2.1 - 2.6 5
Venezuela 2.3 2.2 - 2.4 7
142 Angola 2.2 1.9 - 2.4 5
Republik Kongo 2.2 2.2 - 2.3 4
Kenia 2.2 2.0 - 2.4 7
Kirgisien 2.2 2.0 - 2.6 6
Nigeria 2.2 2.0 - 2.3 7
Pakistan 2.2 2.0 - 2.4 6
Sierra Leone 2.2 2.2 - 2.3 3
Tadschikistan 2.2 2.0 - 2.4 6
Turkmenistan 2.2 1.9 - 2.5 4
151 Weißrussland 2.1 1.9 - 2.2 4
Kambodscha 2.1 1.9 - 2.4 6
Elfenbeinküste 2.1 2.0 - 2.2 4
Äquatorialguinea 2.1 1.7 - 2.2 3
Usbekistan 2.1 1.8 - 2.2 5
156 Bangladesch 2.0 1.7 - 2.2 6
Tschad 2.0 1.8 - 2.3 6
Demokratische Republik Kongo 2.0 1.8 - 2.2 4
Sudan 2.0 1.8 - 2.2 4
160 Guinea 1.9 1.7 - 2.1 3
Irak 1.9 1.6 - 2.1 3
Myanmar 1.9 1.8 - 2.3 3
163 Haiti 1.8 1.7 - 1.8 3

Hinweise

* CPI Punktwert bezieht sich auf das von Geschäftsleuten und Länderanalysten wahrgenommene Ausmaß der Korruption und reicht von 10 (als frei von Korruption wahrgenommen) bis 0 (als extrem von Korruption befallen wahrgenommen).

** Vertrauensintervall gibt eine Spannweite von möglichen CPI Punktwerten an. Dies zeigt, wie die Punktwerte in den einzelnen Ländern, entsprechend der Messgenauigkeit, abweichen können. Normalerweise liegt der Wert mit 5%iger Wahrscheinlichkeit über dem Intervall und mit weiterer 5%iger Wahrscheinlichkeit unterhalb diesem. Insbesondere dann, wenn nur wenige Quellen zur Verfügung stehen, ist eine erwartungstreue Schätzung des Mittelwertes nur noch mit weniger als 90%iger Sicherheit möglich

*** Verwendete Untersuchungen bezieht sich auf die Anzahl der Untersuchungen, die das Abschneiden eines Landes bewerten. 12 Untersuchungen wurden verwendet. Um in den CPI aufgenommen zu werden, musste jedes Land in mindestens drei Untersuchungen vorkommen.

Transparency International, Deutsches Chapter e.V. - Alte Schönhauser Str. 44 - D-10119 Berlin
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10. November 2006 "Geld allein macht nicht unglücklich" Colombo
10 Nov. 2006 11:01



„Wie kommt es, dass am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig ist?“ (Volksweisheit)

„ ..Maurice Sendaks Kicherbuchtitel „Es muss doch mehr als alles geben“ sollte über seiner Autobiografie stehen. Hat dieser in Bilder, Fantasie- und Idealwelten vernarrte Barockmensch nicht tewas von einem gläubigen Apostaten, einem religiösen Abtrünnigen – der Sinnlichkeit wie der Beichte gleich nah? Und wenn schon Hoffmansthal, dann auch jene für Hubert Burda so bezeichnenden Verse aus dem „Lebenslied“: Ihm bietet jede Stelle / Geheimnisvoll die Schwelle;/ Es gibt sich jeder Welle / Der Heimatlose hin“ – ein Forschungsreisender des Lebens, ein unablässiger Nomade des Daseins, dem bei aller Bodenständigkeit grosze Teile der Welt inzwischen zur Heimat geworden sind, dessen globale Denkstrukturen keine Grenzen mehr kennen. Sind da nicht Berührungspunkte mit jenem Stamm, der seit zweitausend Jahren als überräumliches Zeitvolk durch die Geschichte hindurch immer wieder gezwungen war, Schwellen und Grenzen zu überschreiten?....“

Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
in seiner Laudatio auf den Verleger Hubert Burda , den diesjähren Preisträger des Leo-Baeck-Preis , der höchsten Auszeichnung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Zitiert nach: Frankfurter Rundschau 03. November 2006.

„Allein einige Zahlen zeigen die Dimension dieses Krieges. Zu Beginn des Ueberfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion in Juni 1941 standen an der 2000 Kilometer langen Grenze sechs Millionen Soldaten,zwei Jahre später waren es elf Millionen. Bis 1945 starben rund 8,6 Millionen Soldaten. 90 Prozent der Männer des Jahrgangs 1921 wurden in diesem Gemetzel getötet. Das Verhältnis vor gestorbenen deutschen und russischen Soldaten (eingeschlossen die getöteten und verhungerten Kriegsgefangenen) betrug 1:20. „Keine andere Armee litt in diesem Ausmasz“ resümiert Merridale.....“

Rudolf Walter, aus: Iwans Leiden. Catherine Merridale rekonstruiert das Gemetzel des Zweiten Weltkriegs aus Sicht einfacher Angehöriger der Roten Armee. In: Frankfurter Rudnschau 01. November 2006.

Ueber: Merridale, Catherine: Iwans Krieg. Die Rote Armee 1939 – 1945. Aus dem Englischen von Günter Holl. Verlag S. Fischer. Frankfurt Am Main, 474 Seiten

„Mein Gott ist das beziehungsreich, ich glaub, ich übergeb mich gleich“. Aus: Top Secret von David und Jerry Zucker und Jim Abrahams, 1983.

„Christoph Mäckler:... Ich habe seinerzeit gesagt, dasz dieses Büro (Coop Himmelb(l)lau Wien, Anmerkung DEB) den ersten Preis gewonnen hat, und deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass das Büro den ersten Preis auch baut. Ich bin weit entfernt, unser Wettbewerbsystem in Frage zu stellen. Es ist das Beste seiner Art in Europa. Aber ich habe mir erlaubt, daran zu erinnern, dass es um kein geringeres Bauwerk als die Groszmarkthalle von Martin Elsaesser geht, und damit um eine der drei Ikonen der Architekturmoderne auf Frankfurter Stadtgebiet. Ich denke da an das ehemalig IG-Farben-Gebäude von Hans Poelzig, das Verwaltungsgebäude der Hoechst-AG von Peter Behrens und eben Elsaessers Groszmarkthalle von 1928. Dieses denkmalgeschützte Gebäude darf nicht zerstört werden, und dazu müsste nur der erste Wettbewerbspreis realisiert werden. Es gibt tatsächlich viele Architekten in Europa, ich denke nur an Raphael Moneo, die einen groszartigen Umgang mit Altbauten bewiesen haben, ohne dass die auch zerstört worden wären.

Chrstians Thomas: Die Stadt Frankfut wird zum Augenzeugen einer Entwürdigung einer Ikone der Architekturmoderne gemacht.

Christoph Mäckler: Ja, das ist ja das Schlimme daran, dasz durch die arrogante Art und Weise der Architekten, die in einem übertragenen Sinne die Söhne von Elsaesser sind, ein Bauwerk verstümmelt wird, so dass sich die Frage stellt: Warum erhält man es denn überhaupt noch? Dabei handelt es sich, man kann es nicht häufig genug betonen, nicht um irgendein Gebäude, sonder es steht für das „Neue Frankfurt“, für eine Zeit des sozialpolitischen Aufbruchs, und Optimismus Ende der 20er Jahre, für eine Zeit der Demokratie, für das Frankfurt des Stadtbaurats Ernst May, und das sollten die Leute die das Gebäude verstümmeln wollen, eigentlich wissen.....

Christian Thomas: Liegt in dem selbstherrlichen Umgang mit der gebauten Historie und der sich darin ausdrückenden Frankfurter Geschichtsvergessenheit eine Erklärung für den sich andernorts austobenden Frankfurter Fachwerkfuror?

Christoph Mäcker: Ja, geradezu zwangsläufig. Wir haben eine Situation, dass die Politik zu wenig über Architektur weisz, aber ich muss betonen, dass bei dem, was hier stattfindet, es sich weniger um ein Problem der Politik handelt als um eines der Architektur. Ich habe Raphael Moneo angesprochen, ich könnte auch Norman Foster nennen, der mit seinem Umbau des Reichstages bewiesen hat, dass man ein modernes oder zeitgemäszes Gebäude in einer historischen Hülle errichten kann, ohne dass diese historische Hülle völlig verstümmelt wird. Architektonisch ist das Rechstagsgebäude Paul Wallots weitgehend wertlos, es ist symbolisch wertvoll. Bei der Groszmarkthalle aber spielen beide Aspekte eine entscheidende Role, architektonisch mit einer während der Entstehung sensationellen und noch heut tief eindruckenden Schalenkonstruktion. Symbolisch ist das Gebäude einer der bedeutenden Bausteine der frühen Moderne in Deutschland.“

Christian Thomas im Gespräch mit dem Architekten Christoph Mäckler. „Christoph Mäcker, Jahrgang 1952, gehört zu den bedeutenden deutschen Archtekten seiner Generation. Von ihm stammen das Lindencorso in Berlin (1996), das KPMG-Hauptquartier in Berlin (1998), das Architekturkonzept für Lamborghini in München (2000), Erweiterungen auf dem Frankfurter Flughafen (seit 1992), der Neubau der Alten Stadtbibliothek in Frankfurt (2005) oder die Kunsthalle Portikus in Frankfurt 2006.“ (FR). Aus: Der Frankfurter Vatermord. Der Architekt Christoph Mäckler über die drohenden Zerstörungen an der Frankfurter Groszmarthalle, (ueber die Umbaupläne der Europäischen Zentralbank EZB), in: Frankfurter Rundschau 04. November 2006.

„Martina Meister: Herr Hengsbach, warum finden Sie es so schrecklich, dass die EKD-Gedenkschrift zur Armut „Gerechte Teilhabe“ überschrieben ist?

Friedhelm Hengsbach: Teilhabe wird theologisch erklärt. Gott ist vollkommen und teilt der Welt seine Seinsfülle und Wirkmacht mit. Das klingt nach Platonismus. Bezogen auf die Armen und Ausgegrenzten in Deutschland frage ich, spielen die Mittelschichten den lieben Gott?

.....Die Kirche tut so, als sei Armut mit Instrumenten der Arbeitsmartpolitik zu bewältigen. Beschäftigungs- und Lohnpolitik, öffentliche Investitionen kommen nicht vor. Die Kirche stellt eine beachtliche Diagnose der Armut und Arbeitslosigkeit, zieht daraus aber halbherzige Schlüsse. Es fehlt die Aussage, dass Arme und Ausgegrenzte einen Rechtsanspruch auf Arbeit, Bildung und Gesundheit haben. Stattdessen greift die Kirche zu der pädagogischen Kategorie der Befähigung. Bildung bekommt, wie derzeit überall in der Debatte über Armut und Arbeitslosigkeit, einen viel zu groszen Stellenwert. Massenarbeitslosigkeit resultiert aber nicht aus mangelnden Bildungsanstrenungen. Die Perspektivlosigkeit und damit einhergehende Bidlungsmüdigkeit junger Leute ist die Folge, nicht die Ursache der anhaltenden Massenarbeitslosigkeit. Sie wissen, dass sie sowieso keine Chance bekommen.

...Schon Früher haben Leute davor gewarnt, dasz die deutschen Groszbanken dem Investmentbanking nachlaufen. Aber man hat die kritischen Stimmen als iditotisch verhöhnt. Die Kirche ruft wenigstens jetzt Alarm. Aber die Denkschrift unterstellt, ebenso wie die Mehrheit in Politik und Wirtschaft, zentral sei der Arbeitsmarkt. Aber nicht weniger zentral sind die Gütermärkte und die Finanzmärkte, die Geld- und Lohnpolitik. Was dient den Menschen: Sharholder-Value oder langfristige Investitionen? Da muss Kirche doch eine Antwort haben. Sie hat das Mandat, über den Tellerrand zu schauen, den gesamt- und weltwirtschaftlichen Zusammenhang in der Diskussion über Armut und Arbeitslosigkeit stärker zu widmen....“

Der katholische Sozialethiker Friedhelm Hengsbach, von 1985 bis zu seiner Eremitierung 2005 Professor für Christliche Sozialwissenschaft, Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochsule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Aus: Armut ist kein Schicksal. Friedhelm Hengsbach und Gerd G. Wagner streiten über Bildung, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie christliche Verantwortung. In: Frankfurter
Rundschau 04. November 2006.

„Geld allen macht nicht unglücklich“
Peter Falk alias „Columbo“



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09. November 2006 Salvador Allende back again
09 Nov. 2006 13:38

Wikipedia schreibt zum Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allenden:

Um 11:55 Uhr beginnt die Luftwaffe mit zwei Flugzeugen ihre Bombardierung des Präsidentenpalastes. Auch regierungsfreundliche Radiosender sowie einige Viertel der Hauptstadt, in denen mehrheitlich Aktivisten und Sympathisanten der Unidad Popular wohnen, sollen bombardiert worden sein. Erstes Opfer des Putsches wird einer der engsten Freunde des Präsidenten, der bekannte Journalist und Leiter des Fernsehsender Canal 7, Augusto Olivares ("El Perro"). Dieser nimmt sich im Erdgeschoss der Moneda mit einem Maschinengewehr das Leben. Mitten im Chaos ordnet Allende eine Schweigeminute für diesen an. Gegen 14:00 Uhr beginnt die Armee mit der Erstürmung des Palastes. Nach kurzem Gefecht ordnet Allende die Kapitulation an, nur er selbst bleibt im „Saal der Unabhängigkeit“ zurück und begeht Suizid[2]. Als Zeuge wird der Arzt Patricio Guijón zitiert, der den Leichnam auffand. Allerdings glauben viele seiner Anhänger, Allende sei von eingedrungenen Soldaten erschossen worden, die dann einen Selbstmord gestellt hätten. Erst 1990, nach Ende der Militärdiktatur, scheint der Suizid des Präsidenten durch eine erneute Obduktion erwiesen zu sein, deren Ergebnisse im Einklang mit den Aussagen der Augenzeugen sowie des polizeilichen Untersuchungsberichts stehen.

Anmerkung 2 =
↑ Sater, William F.: Chile and the United States. Empires in Conflict. Athens / London 1990. (S. 181)

 HomePage   http://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_Allende


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06. November 2006 Hat Salvador Allende sich selbst erschossen oder wurde er erschossen?
06 Nov. 2006 11:58

„..Der Sturz Allendes lief nach dem von der CIA ausgearbeiteten Centauro-Plan ab. Ein maszgeblicher Drahtzieher des Unternehmens war die US-amerikanische Telefongesllschaft ITT, die in Chile das Monopol besessen hatte und enteignet worden war. Im Aufsichtsrat der ITT sasz der frühere CIA-Direktor John McCone, der die Operation anschob, nach der, wie der SPIEGEL in seiner Nummer 28/1973 schrieb, „alles getan werden sollte, um dafür zu sorgen, dasz Allende die entscheidenden sechs Monate nicht übesteht“. Chile zeigte danach die typischen Merkmale der Spannungsstrategie, welche die Unfähigkeit der linken Regierung belegen und das Eingreifen der Generale rechtfertigen sollten. Tankstellen explodierten, Pipelines fielen aus, Brücken stürzten ein, die Versorgung der Bevölkerung brach zusammen. Als die Militärs losschlugen, kannte auch der chilenische Hauptmann Roberto Garrido, der zu der Truppe gehörte, die die Moneda (Präsidentenpalast stürmte, seinen Weg. Er drang in den Salon Rojo vor, in dem der bereits schwer verwundete Allende in einem Sessel sasz. Garrido steckte erst die Sekretärin Allendes, Miriam Ruppert, nieder und erschozs dann den Präsidenten und Oberbefehlshaber mit einer Salve seiner MP.

Der Hauptmann hatte seine Ausbildung an der „Putschistenakademie“ genannten Special Forces School in Fort Gulick in der US-Zone von Panama erhalen. Dort hielt auch General Vernon Walters Vorlesungen, der auch den Centauro-Plan ausarbeitete. Walters wie auch McCone gehörten zu den Top-Agenten, die für die CIA auch in Italien am Werk waren.....“

Gerhard Feldbauer: Von Mussolini bis Fini. Die extreme Rechte in Italien. Elefanten Press. Berlin 1996.

Feldbauer erwähnt in diesem Buch im Literaturverzeichnis folgendes Buch: Mader, Julius. Instruction 37/57. Tatsachen und Hitergründe des Putsches in Chile 1973. Berlin (DDR) 1974. Ich nehme an, dasz sich sein Berict über den Tod von Salvador Allende auf dieses Buch bezieht.

In der bundesrepublikanischen Berichterstattung der letzten Jahre wird davon ausgegangen, dasz der chilenische Präsident sich selbst erschoss. Auch in Chile gehe man inzwischen davon aus, dasz Allende sich selbst getötet hat - dies hat mir der Leiter des EPD, des evangelischen Pressedienstes, vor Jahren in einem Brief mitgeteilt. Wer war der Zeuge für die Mordthese, dasz also der chilenische Hauptmann Robert Garrido der Mörder war? Wer war der Zeuge für die Selbstmordthese? Sachdienliche Hinweise nimmt Dieter Emil Baumert an.




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